Bis zum Jahr 2030 sollen 80 Prozent der Energieerzeugung in Deutschland aus erneuerbaren Energien stammen. Dabei spielt der weitere Ausbau der Windenergie und der zügige Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft eine entscheidende Rolle. TÜV SÜD unterstützt die Energiebranche dabei, dieses ambitionierte Ziel umzusetzen – mit umfassenden Leistungen für Windenergie, Photovoltaik und Wasserstoff. (Halle 2, Stand 2C12)

Der internationale Prüfdienstleister bietet umfangreiche Leistungen für Windenergieanlagen und Windparks im Onshore- und Offshore-Bereich, für Photovoltaikanlagen auf Dächern und Freiflächen und für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur. „Damit die Energiewende und die Dekarbonisierung wirklich gelingen, müssen bürokratische Hemmnisse abgebaut und Entscheidungsprozesse beschleunigt werden“, sagt Enrique Martínez de Ubago López, Leiter des Bereichs Windenergie der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. „Das darf allerdings nicht auf Kosten der Zuverlässigkeit und der Sicherheit der einzelnen Anlagen und der gesamten Infrastruktur gehen.“

Bewertungen und Prüfen schaffen belastungsfähige Entscheidungsgrundlagen

TÜV SÜD bietet umfangreiche Leistungen bei der Prüfung und Zertifizierung von Windparks, Windenergieanlagen und Komponenten im Onshore- und Offshore-Bereich sowie von Photovoltaik- und Wasserstoffapplikationen. Dazu gehört die Unterstützung bei Planung, Errichtung, Betrieb und Investitionsentscheidungen – beispielsweise mit Risikoanalysen, Arbeitsschutzkonzepten und baubegleitendem Qualitätscontrolling sowie wiederkehrenden Prüfungen. Die Expertinnen und Experten legen mit ihren Zertifikaten für Windenergieanlagen und Offshore-Windparks, Windgutachten, Windpotenzial- und Standortanalysen sowie Standsicherheitsbewertungen nicht nur die Basis für die Planung und Realisierung von neuen Windparks, sondern schaffen mit ihrer Bewertung und Prüfung für den Weiterbetrieb (BPW) auch eine belastungsfähige Grundlage für die Entscheidung, ob Anlagen nach Ablauf der Entwurfslebensdauer abgebaut, mit Retrofit-Maßnahmen erneuert oder weiterbetrieben werden sollten.

TÜV SÜD bietet zudem ein umfangreiches Spektrum von Prüfungen für die regelkonforme Errichtung und den sicheren Betrieb von PV-Anlagen auf Dächern und Freiflächen sowie Floating-PV-Anlagen und von Batteriespeichern an. Dazu gehören die planungs- und baubegleitende Prüfung, die Prüfung von Planungsunterlagen, die Prüfung vor Inbetriebnahme, wiederkehrende Prüfungen sowie die Unterstützung bei der Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen und Sicherheitskonzepten. Weiterhin bewerten die Expertinnen und Experten den wirtschaftlichen Anlagenbetrieb durch Elektro-Lumineszenz-Messungen, Thermografische Untersuchungen und umfassende Sichtprüfungen mittels Drohnen.

Mit einer Technischen Due Diligence (TDD) schaffen die Expertinnen und Experten zudem eine belastungsfähige Entscheidungsbasis für Investoren. Die Leistungen für Käufer, Verkäufer oder Investoren umfassen unter anderem technische Machbarkeitsstudien, Beurteilungen der Vertragsgrundlagen und der Finanzierungsmodelle sowie ausführliche Bewertungen der technischen Grundlagen und Voraussetzungen bzw. des Reifegrads von technischen Lösungen (TRL-Assessment).

Zertifizierung von H2-Technologien: Werkstoffe, Komponenten und Systeme

Das Zusammenwirken von erneuerbaren Energien und der Erzeugung und Speicherung von Wasserstoff sind Eckpfeiler der sich entwickelnden Wasserstoffwirtschaft im Rahmen der Energiewende. Grüner Wasserstoff soll verstärkt in der Industrie, im Verkehr und in der Energieversorgung zum Einsatz kommen. TÜV SÜD unterstützt Hersteller von Werkstoffen, Komponenten und Systemen sowie Betreiber von Anlagen und Kraftwerken bei der Transformation zur Wasserstoffwirtschaft. Dafür haben die Expertinnen und Experten unter anderem eigene Standards für die Prüfung und Zertifizierung der Wasserstoffverträglichkeit von Werkstoffen, der Eignung von H2-Komponenten sowie zur Zertifizierung von Elektrolyseuren entwickelt.

Für die Anwenderseite bietet TÜV SÜD unter anderem eine Guideline zur Bewertung der H2-Readiness von Kraftwerken mit einer entsprechenden Zertifizierung von Erstausrüstern (OEM) und Anlagenbauern (EPC). Die Expertinnen und Experten von TÜV SÜD unterstützen bei der Sicherstellung der Regelwerkskonformität von Komponenten, Baugruppen und Anlagen, der Erstellung von Einkaufsspezifikationen von Komponenten und dem Aufbau von Instandhaltungskonzepten im Bereich Wasserstoff und vielen anderen Bereichen.

Schulungen zum Umgang mit Wasserstoff

Für den sicheren Umgang mit Wasserstoff bietet TÜV SÜD spezielle Ausbildungen und Schulungen an. In einer modularen Ausbildung wird wichtiges Grundlagenwissen vermittelt – von einer Einführung in die Wasserstofftechnologie bis zum sicheren Betrieb von Systemen mit Wasserstoff sowie individuell abgestimmten Schulungsprogramme auf erhöhtem Niveau.

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Über die TÜV SÜD AG

Im Jahr 1866 als Dampfkesselrevisionsverein gegründet, ist TÜV SÜD heute ein weltweit tätiges Unternehmen. Mehr als 26.000 Mitarbeiter sorgen an über 1.000 Standorten in rund 50 Ländern für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, technische Innovationen wie Industrie 4.0, autonomes Fahren oder Erneuerbare Energien sicher und zuverlässig zu machen. www.tuvsud.com/de

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