Naturnahe Gärten mit heimischen Wildpflanzen sind Gärten für Igel, Vögel und Insekten. Damit alle gut durch den Winter kommen, haben wir ein paar Tipps für den naturnahen Garten im Herbst zusammengestellt. Dabei gilt: Weniger ist mehr. Laub und Strauchschnitt bieten wunderbare gemütliche Winterquartiere und auch die Stängel von verblühten Stauden werden neuer Lebensraum. Warum? Das erfahren Sie hier.

5 Tipps für den naturnahen Garten im Herbst

– Laubhaufen für Igel und andere Bewohner
Raschelndes Herbstlaub verwandelt sich für Igel, Gartenschläfer, Insekten und Käfer in ein warmes Winterquartier. Übrigens: Der kleine Gartenschläfer wurde von der Deutschen Wildtierstiftung zum „Tier des Jahres 2023“ gewählt.

– Laub von Magerwiesen entfernen
Harken Sie das Laub von Mager- und Wildblumenwiesen zusammen und suchen Sie im Garten eine Ecke für einen Laubhaufen. Würden die Blätter auf den Wiesen liegenbleiben, wird der Boden im nächsten Jahr zu nährstoffreich. Wildpflanzen wie Wiesenflockenblumen, Natternkopf, Ackerwitwenblume und Wiesenmargeriten mögen es nährstoffarm.

– Totholz – ein wunderbarer Lebensraum
Im Herbstgarten fällt oft Hecken- und Strauchschnitt an. Schichten Sie Äste und Holz zu einem Stapel oder legen Sie eine sogenannte „Benjeshecke“ an. So entsteht wertvoller Lebensraum für viele Käfer, Wildbienen und andere Insekten. Sie fressen am Holz, legen ihre Eier und Larven ab und sind vor Frost geschützt. Baumstämme und Äste können sogar ein schöner Blickfang im Garten werden und eine „Benjeshecke“ ist ein praktischer Sicht- und Windschutz.

– Staudenstängel stehen lassen
Verblühte Staudenstängel können bei Raureif und Frost nicht nur schön aussehen, sondern verwandeln sich auch zu einem Lebensraum. Viele Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten brauchen die hohlen Stängel für die Eiablage. Schneiden Sie von einigen Stängeln die Blüten ab und lassen Sie Stängel stehen.

– Nistkästen hängen lassen
Säubern Sie Nistkästen erst Ende Februar. Vielleicht zieht im Herbst ein anderer Bewohner wie zum Beispiel der kleine Gartenschläfer ein.

Viele weitere Tipps rund um naturnahes Gärtnern finden Sie auf der Homepage www.tausende-gaerten.de.

Mehr über Gartenschläfer unter https://www.gartenschlaefer.de/ 

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