Im November 2023 erreichte die Pkw-Inlandsproduktion ein Volumen von 402.800 Einheiten. Das waren knapp 2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Jahresverlauf befindet sich die Inlandsproduktion somit weiterhin deutlich im Plus. In den ersten elf Monaten dieses Jahres stieg die Fertigung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Fünftel (+20 Prozent) auf knapp 3,9 Mio. Pkw. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion der ersten elf Monate des aktuellen Jahres jedoch unter dem damaligen Wert.

Der Export stieg im abgelaufenen Monat ebenfalls: Im November 2023 wurden 299.600 fabrikneue Pkw aus Produktionsstätten in Deutschland exportiert, ein Plus von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Betrachtet man die Entwicklung seit Jahresbeginn, so ist ein Zuwachs von 19 Prozent auf 2,9 Mio. Pkw zu verzeichnen, die an Kunden in aller Welt ausgeliefert wurden. Aber auch der Export befindet sich nach den ersten elf Monaten des Jahres noch 11 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden im November dieses Jahres 19 Prozent mehr Bestellungen aus dem Inland registriert. Im aktuellen Jahresverlauf gaben die Inlandsaufträge allerdings insgesamt um 19 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum nach. Der ausländische Auftragseingang lag im letzten Monat 14 Prozent oberhalb des Vorjahresniveaus. Im bisherigen Jahresverlauf ging er im Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4 Prozent zurück. Insgesamt wurden in den ersten elf Monaten dieses Jahres 5 Prozent weniger Aufträge registriert als im selben Zeitraum des Vorjahres.

Im November 2023 wurden auf dem deutschen Pkw-Markt 245.700 Neuzulassungen registriert, das sind 6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Von Januar bis November dieses Jahres registrierten die deutschen Zulassungsstellen insgesamt rund 2,6 Mio. Neufahrzeuge. Trotz des negativen Ergebnisses im abgelaufenen Monat November befindet sich der deutsche Pkw-Markt im Jahresverlauf weiterhin gut 11 Prozent und damit zweistellig im Plus. Der Vergleich zum Vorkrisenniveau fällt allerdings weiterhin deutlich negativ aus: Der deutsche Pkw-Markt liegt aktuell noch gut 22 Prozent hinter dem Volumen von 2019 zurück.

Zum Ende des vergangenen Jahres gab es infolge der Ankündigung der Reduktion des Umweltbonus für rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) respektive des kompletten Auslaufens für Plug-in-Hybride (PHEV) eine hohe Anzahl an vorgezogenen Neuzulassungen, um von der Förderung noch profitieren zu können. Aufgrund der dementsprechend hohen Vergleichswerte aus dem Vorjahr, waren die Neuzulassungen im abgelaufenen Monat stark rückläufig. 63.100 im November 2023 neu registrierte Elektrofahrzeuge entsprechen einem Rückgang von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der starke Rückgang der PHEV-Neuzulassungen setzte sich weiter fort und auch die BEV-Neuzulassungen konnten die positiven Werte der Vormonate nicht halten. Die Neuzulassungen von BEV im November 2023 sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat um 22 Prozent deutlich, jedoch weniger stark als die der PHEV (-59 Prozent). Im bisherigen Jahresverlauf entwickeln sich die beiden Antriebsarten aber weiterhin unterschiedlich. Während die neuregistrierten BEV nach elf Monaten insgesamt um 28 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum zulegten, schrumpfte der Markt für PHEV um 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Aus diesen gegensätzlichen Entwicklungen resultiert von Januar bis einschließlich November dieses Jahres insgesamt ein Rückgang des Elektromarkts im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres um 5 Prozent auf rund 627.700 Einheiten.

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