Heimat für unzählige außergewöhnliche Arten: Die Gewässer der Kanarischen Inseln gelten als eine der vielfältigsten und abwechslungsreichsten Meeresregionen überhaupt. Damit grenzt sich die Unterwasserwelt vor den Küsten des Archipels stark vom Rest Europas ab. Besonders Wale scheinen sich rund um die Inselgruppe wohlzufühlen – so tummeln sich hier gleich 28 verschiedene Wal- und Delfinarten, darunter Grindwale, Atlantische Fleckendelfine und Brydewale. Zum Welttag des Wals, der jedes Jahr am dritten Samstag im Februar gefeiert wird, werfen wir einen Blick auf das Walparadies Kanarische Inseln und erklären, wie der Archipel Tourismus und Tierschutz vereint.

Eine geschützte Spezies

Wale und Delfine in spanischen Hoheitsgewässern sind durch regionale, nationale und europäische Vorschriften streng geschützt. Mehrere Teile der Kanarischen Inseln sind außerdem als besondere Schutzzone ausgewiesen. Die Society for the Study of Cetaceans in the Canary Islands (SECAC) unterstreicht die Bedeutung der Inselgruppe für den Schutz von Walen und Delfinen: „Mehrere Arten, die auf den Kanarischen Inseln vorkommen, sind in der übrigen Welt kaum bekannt. Der Archipel ist ein ideales Freiluftlabor für die Erforschung und den Schutz dieser Meeressäuger.“

Nachhaltiger Waltourismus: Das „Blue Boat“ Abzeichen

Wale und Delfine in freier Wildbahn zu beobachten, ist ein einzigartiges Spektakel und erfreut sich dementsprechend großer Beliebtheit bei Touristen auf den Kanarischen Inseln. Jedoch stört übermäßiger Bootsverkehr die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum und kann ihnen erheblichen Schaden zufügen. Um die Tiere bestmöglich zu schützen, setzen die Kanarischen Inseln auf verantwortungsvollen Waltourismus. Im Rahmen dessen wurde vor einiger Zeit das „Blue Boat“ Abzeichen ins Leben gerufen, das nachhaltige Anbieter von Walbeobachtungen kennzeichnet. Die Richtlinien des Abzeichens verbieten es, die Wale zu füttern oder mit ihnen zu baden. Außerdem muss stets ein Sicherheitsabstand von 60 Metern eingehalten werden, schnelle Richtungswechsel der Boote und hohe Drehzahlen der Motoren sind untersagt und die Interaktion mit den Meeressäugern darf nicht länger als 30 Minuten dauern. „Uns geht es allerdings weniger um Verbote als vielmehr um Sensibilisierung der Touristen“, erklärt Elsa Jiménez, Direktorin der CRAM Foundation, die sich ganz dem Schutz der Meere verschrieben hat. „Als beliebte touristische Attraktion haben wir das Potenzial, aufzuklären und ein Bewusstsein zu schaffen.“ Einen Schlüssel für den Erfolg der nachhaltigen Walbeobachtungen sieht sie in fundierter wissenschaftlicher Arbeit: „Wir wissen, dass die Populationszahlen der Wale mehr oder weniger stabil sind und haben gute Kenntnisse über die Gebiete, die die Tiere durchqueren, über ihre Routinen und Verhaltensweisen.“ Touristen müssten ihrerseits ihren Beitrag leisten, um das langfristige Überleben der Wale rund um die Kanarischen Inseln zu sichern. Jiménez führt aus: „Im Kern geht es darum, die Umwelt zu respektieren, in der die Tiere leben. Wenn wir alle – Wissenschaftler, Tourbetreiber, Touristen – zusammenarbeiten und uns für den Schutz der Wale einsetzen, können wir die einzigartigen Lebewesen noch viele Jahre vor den Küsten unserer Inseln hautnah erleben.“

Weitere Informationen zu den Kanarischen Inseln unter www.hallokanarischeinseln.com

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