Worin sich die Nahrung für Haus- und Nutztiere unterscheidet und wie sie hergestellt wird, war ein Kernaspekt vieler Fragen, die von den Jungen und Mädchen bei der i.m.a-Schülerpressekonferenz auf der Grünen Woche in Berlin gestellt wurden. Manch ein Unterschied wurde an Details deutlich; etwa, dass Heimtiere zu Festtagen auch mal ein „Leckerli“ bekommen, während es bei Nutztieren darauf ankommt, ihnen eine konstante Nahrungsgrundlage zu bieten. Doch weil z.B. auch Kühe wie Hunde und Katzen Vorlieben für bestimmte Nahrungsmittel haben, werden Kartoffeln im Rinderfutter klein geschnitten unter das Futter gemischt, damit sich die Tiere nicht nur das „Leckerste“ heraussuchen.
Knifflige Fragen zu komplexen Themen
Dass Nutz- und Haustiere auch wie Menschen Allergien entwickeln können, wurde ebenso deutlich, wie der Aufwand, den Landwirte betreiben, damit ihre Tiere optimal versorgt werden. Und auch Fragen, die nicht direkt mit dem Thema der Tierernährung zu tun hatten, konnten auf der i.m.a-Schülerpressekonferenz beantwortet werden. Etwa, wie die Schale an das Ei kommt. Doch wurde dabei weder auf den komplexen Prozess im Eileiter, auf die Strukturbildung aus Calciumcarbonat oder die das Eiweiß umhüllende Membran mit Fachbegriffen, sondern dem Alters der Schulkinder entsprechend leicht verständlich geantwortet.
Dafür hatte der i.m.a e.V. Experten verschiedener Agrar-Disziplinen auf die Bühne geholt: Robert Kero vom Deutschen Bauernverband informierte über die nachhaltige Arbeit in der Landwirtschaft und den damit verbundenen Umweltschutz, Dr. Michael Lüke vom Deutschen Verband Tiernahrung konnte aus seiner Branche viele Detailfragen beantworten und die beiden Agrar-Scouts Nils Kroeger und Sebastian Winkelmann berichteten aus ihrer landwirtschaftlichen Praxis.
Am Freitag, 23. Januar 2026, organisiert der gemeinnützige i.m.a e.V. auf der Grünen Woche einen Schüler-Workshop mit Oberschülern. Um 10:30 Uhr geht es in der Messehalle 27 (Hub 27) um das Thema „Was ist uns die Natur noch wert“.
Als gemeinnütziger Verein informieren wir über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen, die in der Landwirtschaft tätig sind, und über die Bedeutung der Landwirtschaft für die Gesellschaft. Weil immer mehr Menschen immer seltener Gelegenheit haben, sich selbst ein reales Bild von der Landwirtschaft zu machen, kommt es insbesondere darauf an, bereits Kindern und Jugendlichen durch die Bereitstellung von Lehrmaterialien und mit Hilfe von Pädagogen Einblicke in die heutige Welt der Landwirtschaft zu vermitteln. Die i.m.a-Arbeit wird von den deutschen Bäuerinnen und Bauern getragen und von der Landwirtschaftlichen Rentenbank finanziell gefördert.
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