Im Kloster Banz hat am Montag die 40. Internationale Akupunktur-Woche begonnen. Gleichzeitig feiert die Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. (DÄGfA) ihr 75‑jähriges Bestehen. Zu der Fortbildungswoche werden ca. 1000 Teilnehmer erwartet.

Die DÄGfA wurde 1951 in München gegründet und zählt nach eigenen Angaben heute rund 8.000 Mitglieder. Sie gilt als größte deutsche ärztliche Fachgesellschaft für Akupunktur. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die ärztliche Fort- und Weiterbildung sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Akupunktur und Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM).

Höhepunkt der Jubiläumswoche ist eine wissenschaftliche Tagung am 14. Mai. Unter dem Titel „Wissenschaft. Ethik. Klinik. – Integrative Medizin im Wandel“ diskutieren Fachleute aus Medizin, Ethik und Gesundheitswissenschaft unter anderem die Rolle der Akupunktur im klinischen Alltag sowie die Einbindung integrativer Verfahren in ein zunehmend ökonomisch geprägtes Gesundheitssystem.

Die erfolgreiche Wirkung der Akupunktur ist für zahlreiche Indikationen mit guter Studienlage belegt. Chronische Rückenschmerzen und Kniearthrose werden zudem von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Begleitet wurde diese Entwicklung durch klinische Studien und gesundheitspolitische Debatten über Nutzen und Evidenz komplementärmedizinischer Verfahren.

Die Jubiläumswoche in Bad Staffelstein verbindet Fortbildungskurse mit wissenschaftlichem Austausch und einem Rückblick auf die Geschichte der Gesellschaft.

Über den Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V.

Die gemeinnützige Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. (DÄGfA) mit rund 8.000 ärztlichen Mitgliedern ist die älteste deutsche Akupunkturgesellschaft. Erster Vorsitzender der 1951 gegründeten Gesellschaft ist PD Dr. med. Dominik Irnich, Leiter der Interdisziplinären Schmerzambulanz und Tagesklinik Innenstadt am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

Die DÄGfA steht für hochwertige Ärzteausbildung in Akupunktur und TCM und fördert den besonderen Qualitätsanspruch dieser ganzheitlichen Behandlungsmethode. In Kooperation mit anderen Fachgesellschaften und Berufsverbänden setzt sich die DÄGfA dafür ein, dass die Behandlungsmethode in Politik, Forschung, Verbänden und Ärztekammern angemessen berücksichtigt wird.

Im Bereich Forschung, Lehre und Praxis arbeitet die DÄGfA eng mit internationalen und nationalen Einrichtungen, Institutionen und Universitäten zusammen. Sie gibt für ihre Mitglieder und Akupunkturinteressierte die Deutsche Zeitschrift für Akupunktur (DZA) gemeinsam mit anderen deutschsprachigen Fachgesellschaften heraus.

Die DÄGfA initiierte und finanziert rund 60 Qualitätszirkel, sie setzt Standards in der Lehre durch ein umfangreiches, zertifiziertes und staatlich anerkanntes Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot. Darüber hinaus fördert die DÄGfA seit 1997 Forschungsprojekte mit bisher rund 800.000 Euro. Die Akupunkturweiterentwicklung sowie das Verständnis für ihre Wirkwege und ihre Evidenz werden dadurch kontinuierlich verbessert.

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