Die Vorsitzenden der Meisterprüfungsausschüsse der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald nutzten ihr jüngstes Treffen, um sich über die Weiterentwicklung der Prüfungsorganisation, die Nutzung digitaler Lösungen sowie die Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements in den Ausschüssen auszutauschen. Aktuell hat die Handwerkskammer 14 Meisterprüfungsausschüsse in entsprechend vielen Gewerken berufen.

Erfahrungen bündeln

Der regelmäßige Austausch, zu dem die Kammer in Mannheim einlädt, dient dazu, Erfahrungen aus der Praxis zu bündeln und die Zusammenarbeit in den Meisterprüfungsausschüssen weiter zu stärken. Diskutiert wurden beim jüngsten Treffen insbesondere Fragen der klaren und verlässlichen Kommunikation, abgestimmte Abläufe in den Prüfungsgremien sowie der Umgang mit organisatorischen Herausforderungen – von der Terminplanung bis zur Ergebnisbekanntgabe.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie digitale Werkzeuge die Arbeit der Ausschüsse unterstützen können. Ziel ist es, Prozesse effizienter zu gestalten und die Prüfungsorganisation zukunftsorientiert auszurichten. Dabei wurden unter anderem die Nutzung gemeinsamer Kommunikationsplattformen und digitaler Austauschformate thematisiert.

Akademie unterstützt

Besondere Aufmerksamkeit erhielt das Ehrenamt in den Meisterprüfungsausschüssen. Die Vorsitzenden betonten, dass Anerkennung und Wertschätzung für die Prüferinnen und Prüfer entscheidend dafür sind, engagierte Ehrenamtliche langfristig für diese Aufgabe zu gewinnen und zu halten. Im Rahmen der Ehrenamtsakademie für das Handwerk in Baden-Württemberg werden dazu im Laufe des Jahres mehrere Veranstaltungen angeboten, die ehrenamtlich Engagierte mit praxisnahen Angeboten unterstützen – von Kommunikation in Prüfungssituationen bis hin zu Fragen des Auftritts und der Rhetorik. Das Projekt wird vom Land Baden-Württemberg unterstützt und bietet ehrenamtlich Tätigen im Handwerk kostenfreie Workshops sowohl in Präsenzveranstaltungen als auch in Online-Formaten an.

„Die Meisterprüfungsausschüsse tragen eine hohe Verantwortung für die Qualität der beruflichen Bildung im Handwerk“, sagt Alexander Dirks, Leiter des Geschäftsbereichs Meisterprüfung der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald. „Der Austausch der Vorsitzenden zeigt, wie wichtig klare Strukturen, verlässliche Absprachen und eine offene Kommunikation für eine professionelle Prüfungsarbeit sind.“

Austausch verbessert Abläufe

Zugleich wurde deutlich, dass der regelmäßige Dialog zwischen den Verantwortlichen in der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald und dem Ehrenamt ein zentraler Baustein für funktionierende Prüfungsprozesse ist. „Das Engagement der Vorsitzenden und der Prüferinnen und Prüfer ist eine wesentliche Grundlage für qualifizierte Meisterabschlüsse in der Region“, so Dirks weiter. „Durch Treffen wie dieses können Abläufe verbessert, gemeinsame Standards geschärft und die ehrenamtlich Tätigen gezielt unterstützt werden.“ Ziel sei für alle Beteiligten, die hohe Qualität der Meisterprüfungen und ihren reibungslosen Ablauf in der Region Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald zu sichern.

Kontakt bei allen Fragen rund um den Meistertitel im Handwerk: Alexander Dirks, Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, Telefon 0621 18002-140, E-Mail: meisterpruefung@hwk-mannheim.de.

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