„Mit der EPIC Challenge reagieren wir auf eine dramatische Schieflage: Überall in Europa werden Abtreibungen politisch ausgeweitet, während viele Lebensrechtsorganisationen mit minimalen Ressourcen um jedes einzelne Kind kämpfen. Wir wollen die Menschen, die sich oft ehrenamtlich und mit viel Herzblut für das wichtigste Menschenrecht überhaupt – das Recht auf Leben – einsetzen, nicht alleinlassen, sondern ihre besten Projekte gezielt finden, professionell stärken und so eine Kultur des wirklichen, messbaren Lebensschutzes über Grenzen hinweg entfalten“, so die ALfA-Vorsitzende Cornelia Kaminski.
Bewerben können sich registrierte gemeinnützige Pro-Life-Organisationen aus allen europäischen Ländern mit Projekten in einem von fünf Schwerpunkten: Anerkennung der Menschlichkeit des ungeborenen Kindes, Bekämpfung der Abtreibungspille, Stärkung von Schwangerschaftsberatungs- und Hilfszentren, Senkung der Nachfrage in Abtreibungskliniken oder Hilfe nach Abtreibung.
Voraussetzung ist die Zustimmung zu den Werten von EPIC (Menschenwürde, messbare Wirkung, Innovation, Zusammenarbeit) sowie die Bereitschaft, zu klaren Ergebnissen zu kommen und Abschlussberichte vorzulegen.
Im ersten Jahr werden 60.000 € vergeben, darunter ein Hauptzuschuss von 30.000 € und zwei Zuschüsse je 10.000 €. Damit sollen Projekte gefördert werden, die messbare Fortschritte zum Schutz ungeplant Schwangerer und ungeborener Kinder in Europa erzielen. Im ersten Jahr wird die Challenge von ALfA und SPUC getragen.
Die EPIC Challenge startet offiziell am 22. Juni 2026, gefolgt von einer Online‑Q&A‑Session für registrierte europäische Pro‑Life‑NGOs am 8. Juli 2026 um 18:00 Uhr (CET), einer offiziellen Ausschreibung im September 2026, einer Bewerbungsfrist im Oktober–November 2026 und der Bekanntgabe der Gewinner im November–Dezember 2026. In der Q&A‑Session werden die fünf strategischen Schwerpunktbereiche, die Anforderungen an die Ko‑Finanzierung und die Teilnahmebedingungen erläutert; für Rückfragen vorab steht die Adresse oeffentlichkeitsarbeit@alfa-ev.de zur Verfügung.
EPIC ist ein Zusammenschluss von europäischen Pro‑Life‑Organisationen, der mit gemeinsamer Leitung und operativer Verantwortung die EPIC Challenge konzipiert, steuert und durchführt. Ziel dieser Koalition ist es, eine Impact‑Kultur im Lebensschutz zu etablieren: strategisch zu planen, messbare Ergebnisse (z.B. mehr Frauen, die sich für ihr Kind entschieden haben, mehr Hilfen für Eltern in Not) zu erzielen und dadurch die Zahl der erfolgreichen Projekte in Europa zu erhöhen.
„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit SPUC, einer professionell arbeitenden und äußerst erfahrenen Organisation, und bin überzeugt, dass diese gemeinsame Challenge die Lebensrechtslandschaft in Europa nachhaltig bereichern wird,“ erklärte Kaminski in London.
Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. ist eine überkonfessionelle, parteiunabhängige Bürgerinitiative mit bundesweit rund 11.000 Mitgliedern. Sie ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht und setzt sich seit 1977 in Öffentlichkeit, Politik und durch konkrete Hilfe für Schwangere in Not für den Schutz des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod ein.
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