Als BIG direkt gesund am 1. Juli 1996 gegründet wurde, war an Smartphones, Apps oder Videoberatung noch nicht zu denken. Dennoch setzte die erste Direktkrankenkasse Deutschlands von Beginn an konsequent auf Internetpräsenz, Erreichbarkeit und eine ganzjährig erreichbare Rund-um-die-Uhr-Hotline – ein damals radikaler Ansatz in einer Branche, die stark von Papier, Schaltern und Präsenz geprägt war. Was heute selbstverständlich ist, war vor drei Jahrzehnten Ausdruck von Technikaffinität und unternehmerischer Vision. Heute gehört die BIG zu den 30 größten Krankenkassen in Deutschland.

Initiiert wurde die Gründung von den mittelständischen Handwerksbetrieben der Hörakustiker, allen voran Dr. Volker Geers aus Dortmund. Sein Anspruch: eine Krankenkasse, die konsequent aus Kundensicht denkt, effizient organisiert ist und moderne Kommunikationswege nutzt. Die Gründerinnen und Gründer wollten eine Krankenkasse schaffen, die schnell erreichbar ist, verständlich kommuniziert und Entscheidungen nicht verzögert. Dass sie schon damals auf die Chancen der Digitalisierung gesetzt haben, war ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Vom Start-up zur etablierten Krankenkasse
Der Anfang war überschaubar: wenige Büroräume in der Dortmunder Innenstadt, einige moderne Computer, ein kleines Team und kaum Versicherte. Inzwischen betreuen 950 Mitarbeitende rund 480.000 Kundinnen und Kunden bundesweit. Jährlich werden Beiträge in Höhe von rund zwei Milliarden Euro im Sinne der Versicherten verantwortungsvoll verwaltet.

Eine der ersten Mitarbeitenden war Martina Reich. „Damals haben wir alles gemacht – Servicehotline, Beiträge berechnen, Leistungen zusagen. Jeder musste anpacken“, erinnert sie sich. Heute arbeiten die Mitarbeitenden in spezialisierten Bereichen wie Kunden-, Leistungs- und Versorgungsmanagement, IT, Personal sowie Finanzen/Beiträge.

Flache Hierarchien und klare Leitplanken
Die organisatorischen Grundprinzipien aus der Gründungszeit prägen BIG direkt gesund bis heute: flache Hierarchien, kurze Entscheidungswege und ein klarer Fokus auf die Bedürfnisse der Versicherten. Der Verwaltungsrat setzt dabei die strategischen Leitplanken. Vorstand, Management und Mitarbeitende arbeiten gemeinsam daran, Leistungen und Services kontinuierlich zu verbessern. Dazu zählen unter anderem attraktive Bonusprogramme, Wahltarife mit Beitragsrückerstattungen sowie innovative Versorgungsangebote. So hat die BIG ihren Versicherten als erste Krankenkasse eine digitale Darmkrebsvorsorge angeboten. „Der Erfolg der BIG beruht nicht auf einem einzelnen Faktor, sondern auf dem Zusammenspiel aus Stabilität, Innovationsbereitschaft und Vertrauen“, betonen die Vorsitzenden des Verwaltungsrats für Versicherte und Arbeitgeber, Helmut Krause und Robert Leitl.

1999: Die erste Website geht online
Bereits im Jahr 1999 hat die BIG ihre erste Website veröffentlicht – zu einer Zeit, in der das Internet noch längst kein Alltagsmedium war. Damals waren in Deutschland erst rund 17,7 Prozent der Bevölkerung online, europaweit lag die Internetnutzung sogar nur im einstelligen Bereich.

Wachstum durch Kooperationen und Fusionen
Wichtige Meilensteine in der Unternehmensgeschichte waren zudem in 2005 die Verlegung des Rechtssitzes nach Berlin und Zusammenschlüsse mit anderen Krankenkassen, so zum 01.01.2015 die Fusion mit der BKK VICTORIA-D.A.S. Damit gewann die BIG auch den Versicherungskonzern ERGO als starken Vertriebspartner. Zum 01.01.2021 schloss sich die BIG mit der actimonda krankenkasse zusammen. Durch die Fusionen konnte die BIG neben signifikanten Versichertenzuwächsen ihre regionale Präsenz ausbauen. Der Anspruch blieb dabei stets derselbe: analoge und digitale Angebote sinnvoll miteinander zu verbinden. „Fusionen sind für uns kein Selbstzweck, sondern ein strategisches Instrument, um langfristig stabil, innovativ und leistungsfähig zu bleiben“, betont Peter Kaetsch, Vorstandsvorsitzender der BIG.

Landesverband Berlin: Vertragsgestaltung und Interessenvertretung
Seit 2005 übernimmt BIG direkt gesund an ihrem Rechtssitz in Berlin eine Doppelfunktion: Als IKK‑Landesverband vertritt sie die Interessen der Innungskrankenkassen auf Landesebene. Ihre Hauptaufgaben umfassen den Abschluss von Versorgungsverträgen mit der Ärzteschaft, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, die Mitwirkung an der Krankenhausplanung, Präventionsförderung sowie die politische Interessenvertretung gegenüber Landesregierungen. Zum anderen fungiert die BIG in Berlin als Vertragsabteilung, die bundesweite Versorgungsverträge abschließt.

Verantwortung für Mensch und Umwelt
Auch räumlich hat sich die BIG weiterentwickelt. Vom ersten Standort in der Fußgängerzone Dortmunds führte der Weg über mehrere Stationen bis zum heutigen Sitz nahe am Dortmunder Phoenixsee. Neue Arbeitsmodelle mit einer hohen Homeoffice-Quote ermöglichten es, den Büroflächenbedarf um fast 60 Prozent zu verringern und den Fokus stärker auf flexible, bedarfsgerechte Arbeitsumgebungen zu legen. Gute Bedingungen, um die Versicherten optimal zu betreuen. Das moderne Gebäude ist auf Nachhaltigkeit ausgerichtet und spiegelt den Anspruch wider, Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft zu übernehmen. „Gerade in Zeiten globaler Krisen zeigt sich, wie sinnvoll Gebäude sind, die ohne fossile Energien auskommen. Nachhaltigkeit in Sachen Energie ist eben nicht nur Klimaschutz, sondern auch ein Stück Zukunftssicherung. Gesundheit steht immer im Zusammenhang mit sozialen und ökologischen Rahmenbedingungen. Als Krankenkasse leisten wir hier unseren Beitrag – auch durch nachhaltige Beschaffungs- und Vergabeprozesse“, betont der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Markus Bäumer.

Dank an Mitarbeitende und Versicherte
Das 30‑jährige Jubiläum ist für BIG direkt gesund vor allem Anlass, Danke zu sagen – den Mitarbeitenden für ihr Engagement und den Versicherten für ihr Vertrauen. „Ohne die Kompetenz, Flexibilität, Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeitenden wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen“, so Peter Kaetsch. „Mit ihrer Empathie und der unbürokratischen Hilfsbereitschaft haben unsere Mitarbeitenden das Vertrauen unserer Versicherten gewonnen, die sich oftmals in schwierigen gesundheitlichen Situationen befinden. Ein wichtiger Baustein für unsere Erfolgsgeschichte.“

Neugier und Innovationsbereitschaft
Was 1996 als ambitioniertes Experiment begann, ist heute eine feste Größe in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Geschichte von BIG direkt gesund zeigt: Wer früh den Mut hat, neue Wege zu gehen, kann auch langfristig erfolgreich sein. Die erste Direktkrankenkasse Deutschlands blickt deshalb nicht nur stolz zurück – sondern mit derselben Neugier und Innovationsbereitschaft wie 1996 nach vorn.

Über BIG direkt gesund

Die BundesInnungskrankenkasse Gesundheit – kurz BIG direkt gesund – wurde 1996 in Dortmund gegründet. Die große Idee hinter der BIG: Wir schaffen Raum fürs Menschsein. Gemeint ist damit eine moderne Online-Ausrichtung und empathischer Service, der schnell und lösungsorientiert ist. Die BIG bietet vielseitige Kommunikationswege passend zum jeweiligen Lebensstil ihrer bundesweit rund 480.000 Versicherten. Diese Kundinnen und Kunden erfahren eine wertschätzende und verständliche Beratung per Telefon, Chat, Mail oder Brief. Viele Zusatzleistungen sowie ein attraktives Bonusprogramm sind weitere große Pluspunkte. BIG direkt gesund hat ihren Rechtssitz in Berlin, ihre Hauptverwaltung in Dortmund und einen wichtigen Verwaltungsstandort in Aachen. Die BIG beschäftigt an den operativen Standorten rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in 13 BIGshops wird Beratung vor Ort angeboten.

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