- IHK-Sommertour startet bei OST BAU: Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu Infrastruktur, Bauwirtschaft und regionaler Entwicklung.
- Investition in die Zukunft: OST BAU erweitert den Standort Osterburg mit einem modernen Bürogebäude, schafft rund 45 neue Arbeitsplätze und stärkt seine Wachstumsstrategie.
- Starker Wirtschaftsstandort Altmark: Kommunale Infrastrukturinvestitionen und positive Unternehmensentwicklung unterstreichen die Bedeutung der Region für Arbeit und Wirtschaft.
Mit einem Besuch bei der OST BAU in Osterburg ist die Sommertour 2026 der Industrie- und Handelskammer (IHK) Magdeburg gestartet. Im Rahmen der mehrtägigen Tour besuchten die Vertreter der IHK Unternehmen in der Region Magdeburg sowie in den Landkreisen Börde, Jerichower Land und Altmark. Ziel ist der persönliche Austausch über wirtschaftliche Entwicklungen, Investitionen und die Herausforderungen der Unternehmen vor Ort.
Zum Auftakt begrüßte die Geschäftsführung der OST BAU eine hochrangige Delegation mit Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, Nico Schulz, Bürgermeister der Hansestadt Osterburg, den IHK-Hauptgeschäftsführer André Rummel, die IHK-Vizepräsidenten Bianca Zorn, Elisa Heinke und Stefan Korneck, Hendrik Stiller, Geschäftsführer der IHK-Geschäftsstelle Altmark sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Ministerium und IHK.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen die aktuelle Lage der Bauwirtschaft, die Entwicklung öffentlicher Vergabeverfahren sowie die Bedeutung einer leistungsfähigen Infrastruktur für die wirtschaftliche Entwicklung der Altmark. Intensiv diskutiert wurde auch das Sondervermögen des Bundes, das den Kommunen zusätzliche Möglichkeiten eröffnet, dringend erforderliche Infrastrukturmaßnahmen umzusetzen. Als Beispiele wurden geplante Baumaßnahmen in Osterburg sowie an der Ortsdurchfahrt Flessau genannt.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Zukunft des Unternehmens. OST BAU Geschäftsführer Lars-Uwe Wimmer stellte die Pläne für den Ausbau des Standortes Osterburg vor. Geplant ist ein Erweiterungsbau am Firmensitz „Am Schaugraben“, der vier Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss umfasst. Mit dem Neubau entstehen rund 45 zusätzliche Arbeitsplätze, moderne Besprechungs- und Projekträume, ein großzügiger Empfangsbereich mit Präsentationsfläche und neue Pausenbereiche für die Mitarbeitenden.
„Mit der geplanten Erweiterung investieren wir bewusst in unseren Standort Osterburg. Das neue Gebäude schafft die räumlichen Voraussetzungen für unser weiteres Wachstum und bietet unseren Mitarbeitenden ein modernes Arbeitsumfeld mit kurzen Entscheidungswegen und attraktiven Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig stärken wir unsere Kapazitäten für zukünftige Infrastrukturprojekte und setzen ein klares Zeichen für unsere langfristige Verbundenheit mit der Region sowie für unser Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Altmark“, sagte Geschäftsführer Lars-Uwe Wimmer.
Auch der kaufmännische Geschäftsführer Patrick Wagner betonte die positive Entwicklung des Unternehmens, das das vergangene Geschäftsjahr mit rund 170 Millionen Euro Bauleistung sehr erfolgreich abschließen konnte: „Die vergangenen Jahre waren von einer kontinuierlich positiven Unternehmensentwicklung geprägt. Unser nachhaltiges Wachstum und die steigende Zahl an Mitarbeitenden zeigen, dass wir mit unserer strategischen Ausrichtung erfolgreich sind. Mit den Investitionen in unseren Standort schaffen wir die Voraussetzungen, dieses Wachstum fortzusetzen und gleichzeitig ein attraktiver Arbeitgeber für Fachkräfte in der Region zu bleiben.“
Darüber hinaus tauschten sich die Teilnehmenden über aktuelle Herausforderungen beim Brückenbau sowie über die Rahmenbedingungen für Infrastrukturprojekte in Sachsen-Anhalt aus. Auch der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur spielte eine zentrale Rolle. IHK-Hauptgeschäftsführer André Rummel verwies auf die Fortschritte beim Bau der A14 und den kürzlich freigegebenen Teilabschnitt. Der weitere Ausbau werde die Erreichbarkeit der Altmark nachhaltig verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes stärken.
Ministerin Dr. Lydia Hüskens unterstrich die strategische Bedeutung des Projekts: „Der Ausbau der A14 ist weit mehr als ein Verkehrsprojekt. Er ist eine Investition in die Zukunft der Altmark. Eine leistungsfähige Infrastruktur schafft bessere Bedingungen für Unternehmen, sichert Arbeitsplätze und stärkt die Region als Wirtschaftsstandort. Gleichzeitig profitieren die Menschen von einer besseren Erreichbarkeit und einer modernen Nord-Süd-Verbindung.“
Der Besuch machte deutlich, wie wichtig der direkte Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung ist. Die IHK-Sommertour bietet dafür eine wertvolle Plattform und ermöglicht es, Anliegen der Unternehmen unmittelbar aufzunehmen und gemeinsam Lösungen für die wirtschaftliche Entwicklung der Region zu diskutieren.
Für OST BAU war der Auftakt der IHK-Sommertour zugleich eine Gelegenheit, die Zukunftsstrategie des Unternehmens vorzustellen und aufzuzeigen, welchen Beitrag mittelständische Bauunternehmen für Beschäftigung, Ausbildung und Infrastruktur in Sachsen-Anhalt leisten.
Die OST BAU; Osterburger Straßen-, Tief- und Hochbau GmbH ist ein leistungsstarkes Bauunternehmen mit mehr als 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zählt mit einer jährlichen Leistung von rund 170 Mio. € zu den mittelständischen Unternehmen der Bauwirtschaft. Ursprünglich 1990 in Osterburg ge-gründet zählt OST BAU mittlerweile bereits fünf weitere Betriebsstätten in Magdeburg, Oebisfelde, Zwickau, Leipzig und Rostock. Unser Leistungsspektrum umfasst alle baurelevanten Aufgaben im Tief- und Straßenbau, Spezialtiefbau, Ingenieurbau und Hochbau. Bei OST BAU vereinen wir zahlreiche Ge-werke unter einem Dach, um im Sinne unserer Auftraggeber optimale Ergebnisse in Qualität, Bauzeit und Kosteneffizienz zu erzielen. Ergänzt wird unser Portfolio um die Kompetenzen unserer Tochterunter-nehmen REAKU Spezialbau GmbH im Bereich Betoninstandsetzung und Korrosionsschutz, sowie maß-geschneiderte Gleisinfrastrukturlösungen der TuG Tief- und Gleisbau Brandenburg/H. GmbH. Darüber hinaus ist OST BAU ein etablierter Ausbildungsbetrieb und setzt auf die gezielte Förderung von Fach- und Führungskräften, um noch lange erfolgreich bauen zu können. OST BAU ist Teil der GROTH-GRUPPE.
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OST BAU; Osterburger Straßen-, Tief- und Hochbau GmbH
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