Die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) begrüßt die Aussage von Opel-Chef Michael Lohscheller, dass die angekündigte Sanierung des deutschen Automobilherstellers unter der Regie der französischen Groupe PSA nicht auf dem Rücken der Belegschaft ausgetragen werden soll. Insbesondere die frühzeitige Einbindung und Information des Betriebsrats sowie die geplante Verschlankung des Managements seien erste vertrauensbildende Maßnahmen. Darin zeige sich ein ernsthaftes Interesse der Arbeitgeberseite an einem erfolgreichen gemeinsamen Weg für die traditionsreiche Automarke, auch wenn diese Verhandlungen für die Sozialpartner sicherlich nicht einfach werden würden.

Adalbert Ewen, Bundesvorsitzender der CGM, zeigt sich dabei generell zufrieden mit der am 9. November 2017 öffentlich vorgestellten Neuausrichtung von Opel. Zugleich mahnt er aber an, den begrenzten Zeithorizont der bisherigen verbindlichen Zusagen zur Standortsicherung und Arbeitsplatzerhaltung nicht auszublenden und die langfristigen Interessen der Beschäftigten konsequent in den Blick zu nehmen:

„Nach der Übernahme der Opel Automobile GmbH durch PSA fragen sich viele Opelaner zurecht, wie sie persönlich von dem Umbau-Konzept PACE betroffen sein werden. In der gegenwärtigen Situation kommt die Zusicherung der Geschäftsleitung, auf die hier zumeist üblichen betriebsbedingten Kündigungen und Werksschließungen zu verzichten, gerade recht. Ausgehend von diesem positiven ersten Signal will die CGM konstruktiv daran mitwirken, dass der erforderliche Umbau bei Opel auch auf lange Sicht die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angemessen berücksichtigt.“

Weiterhin kündigt Adalbert Ewen an, dass die Christliche Gewerkschaft Metall sämtliche Planungen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit von Opel mit großem Interesse begleiten, dabei aber auch die konkrete Ausgestaltung der Maßnahmen, etwa zur Senkung der Lohnkosten, genau beobachten und prüfen wird:

„Das Herzensanliegen der Menschen, sich eine zukunftssichere und auskömmliche berufliche Existenz zu verschaffen, wird auch in 3 Jahren noch dasselbe sein. Wir erwarten, dass Opel und PSA auch dann ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden, wenn die wirtschaftlichen Kennzahlen die hohen unternehmerischen Erwartungen noch nicht vollends erfüllen sollten.“

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