„Angehörige der Gesundheitsfachberufe, die das Aufbaustudium Physician Assistant (PA) absolviert haben, sind jetzt und auch in Zukunft Weisungsempfänger – auch von sich in Weiterbildung befindlichen Ärztinnen und Ärzten“, fordert die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen. Wie schon der Name des neuen Berufes sagt, ist ein PA ein Assistent einer jeden approbierten Ärztin bzw. eines jeden approbierten Arztes und soll diesen in enger Zusammenarbeit unterstützen und entlasten.

Mit diesem Beschluss wendet sich die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen gegen die Umdeutungen des entsprechenden Beschlusses (Ib-08 „Delegationsmodell Physician Assistant“) des Deutschen Ärztetages 2017, die eine Substituierung von ärztlichen Tätigkeiten durch Nicht-Ärzte zum Ziel hat.

Der 120. Deutsche Ärztetag in Freiburg hatte sich zwar für Modelle der Übertragung ärztlicher Aufgaben nach dem Delegationsprinzip ausgesprochen, aber die Substitution ärztlicher Leistungen durch nicht-ärztliche Gesundheitsberufe klar abgelehnt. Ärztinnen und Ärzte hätten die Hoheit über Diagnose, Indikationsstellung und Therapie, was den Arztvorbehalt sichert, sowie die Gesamtverantwortung für den Behandlungsprozess, stellte der Ärztetag klar.

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