Das Präsidium und der Senat der Hochschule Osnabrück bestellen Bettina Charlotte Belker für eine weitere Amtszeit als Zentrale Gleichstellungsbeauftragte. Beide würdigen die innovative und erfolgreiche Amtsführung. Belker wird damit in ihre dritte Amtszeit gehen, die 2019 beginnt und acht Jahre beträgt. Seit 2007 hat sie die Position an der Hochschule inne.

„Ich freue mich über das Vertrauen, das mir das Präsidium und der Senat der Hochschule entgegenbringen“, sagte Belker. „In den zurückliegenden Jahren haben wir viel erreicht, insbesondere eine nachhaltige strukturelle Verankerung von Gleichstellungsarbeit. Es gibt auch noch viel zu tun.“ Ein zentrales Ziel bleibt die Erhöhung des Professorinnenanteils. „Wir brauchen auch künftig ein gemeinsames, starkes Engagement und strukturelle Veränderungen, damit sich Frauen für den Karriereweg in der Wissenschaft, insbesondere für eine Professur an einer Fachhochschule, entscheiden können.“

Obwohl Frauen heute häufiger Abitur machen als Männer und auch häufiger studieren, verlassen überdurchschnittlich viele Frauen den Wissenschaftsbereich nach der Promotion. Mit diesem „Herausfallen“ von Frauen aus dem Wissenschaftssystem geht ein beträchtliches wissenschaftliches Potenzial verloren, an dem es derzeit insbesondere in den Ingenieurswissenschaften mangelt. „So liegt der Anteil der Professorinnen an unserer Hochschule in 2016 mit 22,6 Prozent im bundesweiten Durchschnitt für Fachhochschulen. Doch als größte und forschungsstärkste Fachhochschule in Niedersachsen wollen wir auch hier eine deutliche Vorbildrolle einnehmen.“

2007 und 2015 nahm die Hochschule unter Federführung der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten erfolgreich am Professorinnenprogramm von Bund und Ländern teil. Mit den eingeworbenen Geldern konnten unter anderem Qualifizierungsstellen für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Karriere und Sorgeverantwortung finanziert werden.

In die bisherigen Amtszeiten der Gleichstellungsbeauftragten fiel auch die Zertifizierung als familienfreundliche Hochschule Ende 2012, die drei Jahre später nach einer Begutachtung der Umsetzungsfortschritte und der Verabschiedung einer ambitionierten Selbstverpflichtung erneuert wurde. Hochschulpolitisch vorbildhaft ist das 2016 eingeführte beteiligungsorientierte Instrument der Gleichstellungskonferenzen, in denen Frauen und Männer aller Statusgruppen sich dezentral über aktuelle Themen zur Chancengleichheit austauschen und Ziele vereinbaren. „Wir wollen einen lebendigen Dialog auf Augenhöhe, der auch unterschiedliche Fach- und Arbeitskulturen berücksichtigt“, sagt Belker. „Nur so ist es möglich, geeignete und passgenaue Maßnahmen für mehr Geschlechtergerechtigkeit  an unserer Hochschule zu entwickeln.“        

Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram gratulierte Belker zur dritten Amtszeit und hob das beteiligungsorientierte Arbeiten hervor: „Das gemeinsame Erarbeiten, das gemeinsame Verantworten und auch das erfolgreiche Umsetzen von Zielen prägen ihre Arbeit. Wir werden unsere Hochschulkultur immer wieder hinterfragen und realistische Ziele benennen, um in Fragen der Gleichstellung weiter gute Fortschritte zu machen.“  

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