Damit die Corona-Krise bei Eigenheimern nicht zum Verlust der Wohnung oder gar zur Zwangsversteigerung führt, bittet Wolfgang Kuhn, Präsident des Eigenheimerverbandes Bayern e.V. Politik und Finanzdienstleister um Hilfe.

Präsident Kuhn begrüßt zwar das schnelle, unkonventionelle und beherzte Handeln der Bundesregierung, sowie der Bayerischen Staatsregierung, für die Mieter, weist jedoch darauf hin, dass auch viele Haus- und Wohnungsbesitzer durch Corona finanziell in Bedrängnis geraten könnten. Viele Personen müssen trotz derzeitigem Arbeitsverlust oder Kurzarbeit weiter die Raten für ihreHaus abbezahlen, andere finanzieren ihre Alterseinkünfte oder ihren Altersheimplatz zu einem Großteil aus Mieteinnahmen. „Selbstverständlich sind wir Eigenheimbesitzer solidarisch und viele von uns versuchen ihren Mietern auch unbürokratische entgegen zu kommen, wenn es um die Stundung von Mieten geht – da, wo Mieter wegen der Krise unverschuldet in Not geraten sind.

Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist es jedoch wichtig, dass niemand vergessen wird. Dort, wo Eigenheimbesitzer jetzt ihrerseits Zahlungsprobleme haben, weil ein Teil oder das gesamte Gehalt wegfällt oder weil fest einkalkulierte Mieteinnahmen wegbrechen, bitten wir die Verantwortlichen in Bund und Freistaat, diesen genauso schnell und unbürokratisch zu helfen.“

Der Präsident weist darauf hin, dass in Deutschland 60% aller Mietwohnungen in privater Hand sind. „Gerade für private Vermieter ist es eine große Belastung, wenn neben den Raten für Kredite weiterhin Hausgeldzahlungen fällig sind, die Mieten aber über Monate ausbleiben. Es wäre niemandem geholfen, wenn Privatvermieter jetzt in die Insolvenz oder Zwangsversteigerung getrieben werden. Private Vermieter handeln in der Regel viel solidarischer und kümmern sich besser um die Belange der Mieter, als globale Kapitalgesellschaften, die nur zur Gewinnmaximierung in Immobilien investieren. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Corona-Krise hier zu einer Verschiebung führt.“

„Den Eigenheimbesitzern und Vermietern muss genauso geholfen werden, wie den Mietern – keine der Personengruppen kann etwas für den derzeitigen Zustand“, so Wolfgang Kuhn abschließend.

Über den Eigenheimerverband Bayern e.V.

Der Eigenheimerverband Bayern e.V. setzt sich aus 380 Ortsverbänden zusammen, die über alle bayerischen Regierungsbezirke verteilt sind und eigenständig arbeiten. Insgesamt hat die Organisation mehr als 80.000 Mitglieder. Die Hauptaufgabe ist die Interessenvertretung von Personen mit selbst genutztem Wohneigentum. Zu den Leistungen des Verbandes zählt die Beratung in allen Angelegenheiten des Wohnungs-, Haus- und Grundbesitzes, wie zum Beispiel Erbrecht, Nachbarschaftsrecht, etc. Daneben tritt der Verband öffentlich als Experte für Wohn-, Grundstücksund Bauthemen auf. Zu seinen satzungsgemäßen Aufgaben gehört des Weiteren die Beratung in allen Fragen rund um das Thema Garten.

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