Der Hauptausschuss des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) fordert in seiner heutigen Sitzung nachdrücklich, die Angebote der Bundesländer und Städte aufzugreifen, eine wirklich große Zahl von Flüchtlingen aus Moria in Deutschland aufzunehmen und sie aus ihrer unvorstellbaren Not zu befreien.

„Die meisten nationalen Größenordnungen, die hierzu derzeit öffentlich genannt werden, sind vor dem Hintergrund des menschlichen Leids inakzeptabel. Die Betroffenen in Gruppen wie Kinder, Kranke und andere einzuteilen, wird der Menschenwürde nicht gerecht. Jedes Leben zählt“, betont ZdK-Präsident Prof. Dr. Thomas Sternberg.  „Natürlich wünschen wir uns eine europäische Lösung, aber jetzt können wir nicht darauf warten. Eine Reihe von Ländern und Kommunen signalisieren, dass sie in der Lage sind, einen nennenswerten Beitrag zur Minderung des Leids der Flüchtlinge zu leisten. Geben wir ihnen die Möglichkeit!“

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Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ist der Zusammenschluss von Vertretern der Diözesanräte und der katholischen Verbände sowie von Institutionen des Laienapostolates und weiteren Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft. Entsprechend dem Dekret des II. Vatikanischen Konzils über das Apostolat der Laien (Nr. 26) ist das ZdK das von der Deutschen Bischofskonferenz anerkannte Organ, das die Kräfte des Laienapostolats koordiniert und das die apostolische Tätigkeit der Kirche fördern soll. Die Mitglieder des Zentralkomitees fassen ihre Entschlüsse in eigener Verantwortung und sind dabei von Beschlüssen anderer Gremien unabhängig.

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