Wann wurde 3Bears gegründet?

Caroline: Unsere Marke wurde im Mai 2016 gelauncht, den Start unseres Onlineshops mit den ersten drei Sorten sehen wir als Gründung unseres Unternehmens an. Seit Ende 2015 haben wir aber schon als "3Bears Team" gearbeitet, in unserem kleinen Start-up bestehend aus zwei Personen. Die Idee, Porridge so auf den deutschen Markt zu bringen, dass es auch deutschen Frühstücksgeschmack trifft, hatte uns einfach nicht losgelassen. Also entwickelten wir die drei Starter-Sorten, bis wir sie so perfektioniert hatten, dass wir sagten: "Jetzt ist es genau richtig zu starten."

Mit welchen Produkten seid ihr gestartet … und wie groß ist das Portfolio aktuell?

Caroline: Wir sind mit "Fruchtige Kokosnuss", "Zimtiger Apfel" "und "Mohnige Banane" gestartet -"Zimtiger Apfel" ist auch heute noch unser absoluter Bestseller. Dazu kamen dann im Laufe der Jahre "Kerniger Klassiker", "Dreierlei Beere" und "Feiner Kakao". Dazu immer wieder saisonale Specials wie "Winterzauber" oder auch das "Sommermärchen", das wir im September 2020 unter dem Namen "Exotische Früchte" ins generelle Portfolio aufgenommen haben. Langer Rede kurzer Sinn: Von den anfänglichen drei Standard-Sorten sind wir bis heute auf sieben gewachsen, mit einigen Spielarten noch drumrum als Topping.

Im Sommer 2020 folgte der Launch einer neuen, wir würden sagen, revolutionären Art der "Overnight Oats", die innerhalb von nur zehn Minuten verzehrfertig sind, und wir haben auch unsere praktischen "Pocket Porridges" als gesunden Snack für unterwegs auf den Markt gebracht.

Im Herbst 2020 haben wir unseren ersten Hafer-Drink in Bio-Qualität gelauncht. Er besteht aus gerade einmal vier Zutaten: bio-zertifizierte Vollkorn-Haferflocken, Sonnenblumenöl, eine Prise Salz und Wasser. Und jetzt im Februar 2021 folgen unsere Bio-Premium-Range "Wild Bowls", super hochwertige Bio-Porridge-Mischungen für Erwachsene und in der "Wild Kids"-Variante für die kleinen Feinschmecker. In diesen Mischungen stecken die ganze Kraft der Natur und nur die besten der besten Zutaten.

Zudem gibt es noch die ein oder anderen Non-Food-Produkte in unserem Onlineshop, zum Beispiel unseren Thermobecher, der 12 Stunden Porridge warm und Overnight Oats kühl hält.

Gibt es eine Unternehmens"story"?

Tim: Na klar! 3Bears steht ja für "deutsche Kochkunst vereint mit britischer Porridge-Expertise" – und dahinter stecken wir beide als Gründer-Duo. Wir hatten uns 2007 in England kennengelernt, waren dort im gleichen Unternehmen tätig. Und nachdem wir später in London zusammengezogen sind, haben wir unsere gemeinsame Liebe für Porridge entdeckt. Das Problem war, dass alle Sorten, die wir im Supermarkt oder auch in Bio-Märkten fanden, so viel Zucker und weitere Zusätze enthielten. Also haben wir einfach losgelegt und unsere eigenen Mischungen zusammengestellt – ohne Zucker und Co.

Carolines bayerische Verwandtschaft war dann mal Testesser … und sie war so begeistert von unseren Porridge-Sorten, dass wir anfingen, das Ganze ernster zu nehmen. Und so wurde aus persönlichem Lieblings-Frühstück Stück für Stück eine Unternehmensidee, unsere Firma, eine mittlerweile etablierte Marke. Ein bisschen wie im Start-up-Märchen …

Wie kam es zum Unternehmensnamen 3 Bears?

Caroline: Jeder, der in Großbritannien aufgewachsen ist, kennt das Märchen "Goldlöckchen und die drei Bären" – Tim hat das natürlich auch so oft vorgelesen bekommen als Kind. Der Name "3Bears" stammt aus eben diesem Märchen. Und passt einfach perfekt:

Kurz zusammengefasst geht die Geschichte so: Es war einmal eine dreiköpfige Bärenfamilie, die lebte in einer Hütte im Wald. Eines Tages, als die Bären in den Wald spazierengingen, während ihre Porridge-Mahlzeit abkühlte, stieß ein Mädchen mit Namen Goldlöckchen auf die verlassene Hütte. Dort standen die drei Schalen warmes Porridge auf dem Küchentisch. Goldlöckchen war hungrig, also probierte sie von jeder Schale. Doch nur eine Schale Porridge befand sie als genau richtig – nicht zu süß, und nicht zu breiig! Dieses Porridge war "just right" – genau richtig.

Und genau so kreieren wir mit 3Bears unser Porridge: Es muss "genau richtig" sein, von Geschmack über Konsistenz bis hin zu Inhaltsstoffen und Verpackung.

Was ist bei der Kreation einer neuen Sorte entscheidend?

Caroline: Also ich bin ja schon immer eine absolute Food-Fanatikerin und Hobby-Köchin und lasse mich gerne von Food-Trends aus aller Welt inspirieren. Ich experimentiere dann oft wochenlang an einer Mischung herum, dabei gehe ich keine Kompromisse ein. Auch wenn meine Tester*innen schon sagen, dass es gut schmeckt – wenn ich mit einem kleinen Detail der Konsistenz nicht zufrieden bin, dann wird nochmal alles auf den Prüfstand gestellt. Für die Sorte "Dreierlei Beere" habe ich über ein Jahr lang im 3Bears Küchenstudio getüftelt, bis die Rezeptur stimmte! Tim bewertet dann jede neue Kreation kritisch auch noch nach den Nährwerten, denn als Marathon- Läufer und Radfahrer liegen ihm diese sehr am Herzen. Aber diese sind auch für die Sportler- Community, die ja mittlerweile sich auch rund um 3Bears gegründet hat und beständig wächst, wichtig.

Kurzum: Wir entwickeln jede Sorte und alle Rezepte selbst – und das wird auch so bleiben! Unsere Rezepte sind das Herz von 3Bears.

Bereits ein Jahr nach Gründung konntet ihr euer Start-up in der TV-Show "Die Höhle der Löwen" präsentieren. Wie hat sich das auf euren Unternehmenserfolg und die weitere Entwicklung des Start-ups ausgewirkt?

Tim: Ganz ehrlich? Unser Auftritt in der "Höhle der Löwen" war für uns so viel mehr als ein Sechser im Lotto. Als wir 2017 in der Show unsere Geschichte und unsere Produkte vorstellen durften, konnten wir mit Frank Thelen und Judith Williams gleich zwei Investoren begeistern. Die beiden unterstützen uns seitdem mit ihrem riesigen Know-how.

Caroline: Die "Höhle der Löwen" war für uns definitiv der Durchbruch, die Bestellungen sind danach geradezu explodiert, wir konnten unser Team schnell erweitern, uns weiter professionalisieren und haben riesige Schritte im stationären Handel in ganz Deutschland gemacht.

3Bears produziert "Made in Germany" – und wo genau?

Caroline: Die Basis unserer Sorten ist die Vollkorn-Haferflocke aus der Rubin-Traditionsmühle im Schwarzwald, die seit Jahrzehnten als Familienbetrieb geführt wird. Unsere 3Bears Porridge- Mischungen werden am Bodensee und die Wild Bowls in Sachsen gemischt und abgefüllt. An beiden Standorten arbeiteten wir mit Produktionspartnern zusammen, die unter unseren höchsten Qualitäts- und Hygienestandards unsere Sorten mischen.

Wir versuchen, alle Zutaten für 3Bears Porridge möglichst regional zu beziehen, das gelingt uns auch fast immer, mit einer kleinen Einschränkung: Die Trockenfrüchte stammen meist aus Europa und dem Mittelmeerraum – mit Blick auf die Klimaerwärmung muss man ja sagen: Glücklicherweise gibt es noch keine Ananas an der Isar!

Habt ihr eine Mission mit 3Bears?

Tim: Wir haben schon früh eine Mission formuliert, die wir auch in großen Lettern in unseren Büroräumen an der Wand stehen haben. Sie lautet: "Wir bieten leckere, natürlich und gesunde Lebensmittel für Jeden. Unsere Reise ist ein Abenteuer, wir wollen etwas bewegen und uns selbst treu bleiben."

Leckere und gesunde Lebensmittel produzieren wir ja seit Anfang an, diesem Versprechen bleiben wir auch treu. Und 2021 konzentrieren wir uns definitiv weiter das zweite Versprechen: Wir wollen etwas bewegen! Und das tun wir auf verschiedenste Weise. Verantwortungsbewusstes Handeln ist uns superwichtig – auch als Unternehmen. Unseren Kunden, aber auch unserem Team gegenüber, und unser aller Umwelt gegenüber.

Ihr seid inzwischen als 20-köpfiges Team unterwegs – gibt es trotzdem noch Start-up-Spirit?

Tim: Absolut! Bei der Größe kennt natürlich jeder Jeden, man unternimmt viel gemeinsam und weiß, woran die anderen arbeiten. Ganz neu ist unsere 3Bears Lauf- & Radgruppe, ja wir sporteln auch gerne gemeinsam. Und was echten Start-up-Spirit im Arbeitsalltag angeht: Wir fördern unternehmerisches Denken, das steht an erster Stelle in unserer Definition von Unternehmensführung.

Wie seht ihr eure Chancen als Good-Food-Unternehmen – nicht nur in Pandemie-Zeiten?

Caroline: Wir glauben, Menschen wünschen sich immer mehr echte und gute Produkte, hinter denen Menschen stehen und nicht Konzerne. Produkte, die keinen Kompromiss zwischen lecker und gesund abverlangen, die Spaß machen, aber hinter denen eben auch Gründer und Unternehmer mit einer nachhaltigen Vision stehen. Das wird in der Fülle an Industrieprodukten, die sich kaum unterscheiden, immer wichtiger werden. Und zudem wird auch die Bedeutung von Regionalität immer weiter zunehmen – gerade auch in Zeiten, wie wir sie gerade erleben, es erfolgt eine Art Rückbesinnung auf Produkte, die nicht einmal um die Welt reisen mussten, bis sie auf dem Tisch stehen.

Nachhaltiges Wirtschaften und Produzieren wird auch für die Kund*innen immer wichtiger. Wie begegnet ihr der steigenden Nachfrage nach nachhaltigem Konsum/Ernährung?

Tim: Wir sind seit Januar 2020 Mitglied von "Plastic Bank" und nehmen an der "1 % for the planet"- Initiative teil.

Mit "Plastic Bank" kompensieren wir so unseren momentanen jährlichen Kunststoffverbrauch von knapp 18 Tonnen und setzen uns dafür ein, Plastikabfall in den Weltmeeren zu reduzieren. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, den Plastikmüll in den Weltmeeren zu bekämpfen und gleichzeitig die Lebensbedingungen der ärmeren Bevölkerung zu verbessern.

Mit der Mitgliedschaft bei "1 % for the planet" wiederum verpflichten wir uns zur Spende von mindestens einem Prozent des eigenen Bruttojahresumsatzes an gemeinnützige Organisationen. Und wir "dürfen" ausschließlich an die vom Netzwerk geprüften Organisationen spenden – das sind mittlerweile über 3.000 Umweltschutzorganisationen, da fällt uns die Wahl fast schon schwer.

Caroline: Bei der Auswahl unserer Produzenten wiederum achten wir darauf – soweit möglich -, nur in Deutschland zu produzieren, um regionale Unternehmen zu unterstützen. Unsere Haferflocke stammt wie gesagt aus dem Schwarzwald, beim Import von Trockenfrüchten arbeiten wir mit deutschen Partnern.

In Sachen Verpackung suchen wir stetig nach neuen, nachhaltigeren Materalien. So haben wir jetzt unsere 50 gr und 400 gr Beutel komplett auf GREEN PE aus nachwachsenden Rohstoffen umgestellt. Wir sind ständig auf der Suche nach Verbesserungen …

Hand aufs Herz: Warmes Porridge oder kühle Overnight Oats?

Caroline: Ehrlicherweise warmes Porridge – das gilt für uns beide gleichermaßen. Ich liebe die "Fruchtige Kokosnuss" mit vielen Toppings – mein Geheimtipp: Porridge mit Haferdrink zubereiten und mit Skyr, Mandelmus und gerösteten Haselnüssen toppen.

Tim: Bei mir geht es einfacher und schneller: "Zimtiger Apfel" mit halb Milch, halb Wasser. That’s it.

Keine Toppings. In drei Minuten gemacht, in drei Minuten gegessen …

Wenn ihr wie in einem Märchen drei Wünsche für euer Unternehmen frei hättet – wie würden diese lauten?

Wunsch 1: Unsere Produkte komplett nachhaltig produzieren und verpacken zu können – und an den Ursprung jeder unserer Zutaten reisen zu können, dort die Farmen besuchen. Das ist unser Traum und wir arbeiten hart, dass wir dies in der Zukunft schaffen!

Zweitens und ganz ehrlich: Dass wir es schaffen, noch ganz viele weitere Jahre unseren Traum "zu leben", das eigene Unternehmen weiterzuführen, aufzubauen, zu wachsen und viele Menschen da draußen mit immer wieder neuen, leckeren und gesunden Produkten rund um die Haferflocke begeistern zu dürfen!

Und drittens denken wir schon auch groß: Es gibt Marken, die zu Synonymen für ein Produktportfolio geworden sind, für Papiertaschentücher oder für Klebstoffe. Die Fee aus dem Märchen dürfte uns also gerne auch erfüllen, dass bald Menschen 3Bears als Synonym für Porridge oder Overnight Oats benutzen. Immer und überall …

Über die 3Bears Foods GmbH

"Porridge – genau richtig" – unter diesem Claim verändert 3Bears seit 2016 die Frühstücks-Routine in Deutschland (und darüber hinaus): Mit Porridge und Overnight Oats der natürlichsten Art haben das deutsch-britische Gründer-Ehepaar Caroline und Tim Nichols in den vergangenen Jahren ihre Marke aufgebaut: Basierend auf der britischen Porridge- Tradition werden die aktuell sieben Sorten, fünf Bio-Sorten und ein Bio-Haferdrink in Deutschland entwickelt und produziert – mit Schwarzwälder Haferflocke als "Super Food" Basis. Alle 3Bears Sorten sind ohne Zuckerzusatz (nur Fruchtzucker), haben einen hohen Fruchtanteil (teilweise mehr als 30 Prozent) und sind vegan (sofern sie mit Wasser oder pflanzlichen Milchalternativen zubereitet werden). Das Unternehmen 3Bears wurde im Jahr 2016 von Caroline und Tim Nichols gegründet und durch einen erfolgreichen Pitch in der Vox-Sendung "Die Höhle der Löwen" mit dem Engagement von Frank Thelen & Judith Williams einem breiten Publikum bekannt. Seit Gründung ist das Unternehmen mit Firmensitz in München auf mehr als 20 Mitarbeiter*innen gewachsen. Der Name von Unternehmen und Marke geht auf das englische Märchen "Goldlöckchen und die drei Bären" zurück, in dem Goldlöckchen aus drei verschieden Porridges jenes auswählt, das für sie "just right", also genau richtig, ist.

3Bears ist deutschlandweit bei über 5.000 Filialen renommierter LEH-Partner wie EDEKA, REWE, Müller, real, famila, Kaufland, tegut, Globus sowie beim Teleshopping Sender HSE24, bei Amazon und auf www.3Bears.de erhältlich. Zusätzliche Präsenz erhält die Marke durch das Kochbuch "Porridge – Genau richtig frühstücken" von Caroline und Tim Nichols (EMF Verlag, 2018) sowie die Youtube-Show "Carolines Küchenzauber", in der VIP-Gäste zusammen mit der Co- Gründerin diverse Gerichte auf Porridge-Grundlage zubereiten.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

3Bears Foods GmbH
Zielstattstraße 40
81379 München
Telefon: +49 (89) 122878330
http://www.3bears.de

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