„Wir sind hochzufrieden mit den Inhalten des Koalitionsvertrages und der Etablierung eines eigenen Ministeriums, das die Relevanz des Themenbereichs Wohnen und Bauen abbildet. In Verbindung mit dem Leitthema dieser Landesregierung, dem Klimaschutz, sowie dem neuen Strategiedialog Wohnen/Bauen können entscheidende Weichenstellungen auf den Weg gebracht werden“, sagt AKBW-Präsident Markus Müller. „Die Architektenschaft Baden-Württembergs versichert, ihren Beitrag zu leisten, und steht der neuen Landesregierung mit ihrer ganzen Expertise und praktischen Erfahrung als konstruktiver und überparteilicher Ratgeber zur Verfügung.“

Viele von der Kammer in den Wahlprüfsteinen geforderten und in Arbeitsgesprächen adressierten Inhalte seien in die Vereinbarung der sogenannten „Erneuerungskoalition“ eingeflossen, sagt Müller. Als Beispiele sind zu nennen:

  • die CO2-Bepreisung, die Lenkungswirkung entfalten wird als Marktinstrument
  • die Solarpflicht auch für Bestandsgebäude bei grundlegender Sanierung sowie auf öffentlichen Gebäuden
  • das Zentrum für Architektur und Ingenieurskunst (ZAI) als Innovationsschaufenster und Vermittlungsort in die Öffentlichkeit hinein
  • die Unterstützung der IBA’27 Stadtregion Stuttgart als wichtiges Reallabor
  • der Strategiedialog Wohnen/Bauen als Instrument der Lösungssuche und Selbstverpflichtung einer Branche, von der das Ziel dieser Koalition, Maßstäbe zu setzen und im Klimaschutz ein kopierfähiges Modell zu entwickeln, entscheidend abhängen wird. 

Was den Zuschnitt des neuen Wohnungsbauministeriums angeht, mahnt die AKBW indes eine logische Ressortierung von Referaten an, etwa von Gebäudeeffizienz und Bautechnik (heute: Umweltministerium) oder der Holzbauoffensive (heute: MLR). „Es wäre sinnvoll, die guten Voraussetzungen für schnellere, bessere, ganzheitliche Planungs- und Prozesskultur nicht dadurch zu konterkarieren, dass wichtige Bereiche auf viele Häuser verteilt sind und so ein Zusammenspiel erschwert wird“, so Müller.

Über Architektenkammer Baden-Württemberg

Die Architektenkammer Baden-Württemberg vertritt rund 26.000 Architektinnen und Architekten, Stadtplanerinnen und Stadtplaner. Sie ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, Partner der Landesregierung in Sachen Holzbau und gebäudeintegrierte Photovoltaik.

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