2018 hat die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohn-stadt (NHW) mit der energetischen und sozialen Quartiersentwicklung von 150 Bestandswohnungen in Wiesbaden-Biebrich begonnen. Drei Jahre später hat Hessens größtes Wohnungsunternehmen die Vollmodernisierung abgeschlossen, sodass auch die letzten Mieter zurück in ihre Wohnungen konnten. „Wir freuen uns, dass unser Quartier in Biebrich nun bedarfsgerecht, nachhaltig und zukunftsorientiert gestaltet ist und unsere Mieterinnen und Mieter in Wohnungen mit deutlich höherem Komfort zu einem weiterhin bezahlbaren Mietpreis leben“, zieht NHW-Geschäftsführer Dr. Constantin Westphal zufrieden Bilanz. Trotz der durch die Corona-Pandemie erschwerten Bedingungen verliefen die Arbeiten reibungslos und wurden planmäßig beendet.

Vollmodernisierung verbessert Energiebilanz deutlich

2018 und 2019 wurden zunächst jeweils 42 und 48 Wohneinheiten in der Breslauer Straße, Kreuznacher Straße und der Teplitzstraße vollmodernisiert, 2020 und 2021 weitere 60 Wohnungen in der Teplitzstraße. Die Gebäude haben eine energiesparende Wärmedämmung mit neuem Fassadenputz bekommen, auch die oberste Geschoss- und die Kellerdecke wurden gedämmt. Die Dacheindeckung wurde ebenso erneuert wie die Wohnungstür, die Haustür, die Treppengeländer und die Fenster. Gasbefeuerte Brennwertkessel versorgen die Bewohner – unterstützt durch Wärmepumpen. Die Wohnungen wurden mit modernen Bädern ausgestattet, die Küchen neu gefliest. Vorhandene Balkone wurden durch neue Vorstellbalkone ersetzt, einige Wohnungen erhielten zudem erstmalig einen Balkon. Darüber hinaus wurden die Elektroinstallationen erneuert, die Heizkörper inklusive des Heizrohrsystems ausgetauscht und eine kontrollierte Lüftung eingebaut. Das zahlt sich in der Energiebilanz aus. Durch die Vollmodernisierung werden 358 Tonnen weniger CO2 pro Jahr ausgestoßen, das entspricht einer Reduktion des CO2-Verbrauchs um rund 74 Prozent. Außerdem hat die NHW acht Kleinstwohnungen zu vier Vier-Zimmer-Wohnungen mit jeweils 83 m2 Wohnfläche zusammengelegt. „Auf diese Weise können wir im Quartier dringend benötigten zusätzlichen Wohnraum für Familien zur Verfügung stellen“, ergänzt Servicecenterleiter Michael Kauderer.

Insgesamt hat die NHW rund 10,2 Millionen Euro investiert und dabei verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten und Förderungen genutzt – unter anderem einen Zuschuss über 140.000 Euro aus dem Innovations- und Klimaschutzfonds des Wiesbadener Energieversorgers ESWE als regionalem Förderer. Die durchschnittliche Kaltmiete beträgt 8,20 Euro / m2. Für einen kompletten Bauabschnitt mit 42 Wohnungen wurden Belegungsrechte vergeben, sodass letztlich 66 der 146 Wohnungen und somit 45 Prozent der Wohnungen des Quartiers insgesamt einer Belegungsbindung der Stadt Wiesbaden unterliegen.

Gelungene Kooperation mit dem BauHof Biebrich

Um die Mieter zu unterstützen, hatten die NHW und das Stadtteilzentrum BauHof Biebrich des Caritasverbands Wiesbaden-Rheingau-Taunus e.V. vor Beginn der Arbeiten eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Die BauHof-Mitarbeiter haben im Vorfeld den Unterstützungsbedarf der Mieter erhoben und während der Modernisierung eine Beratungssprechstunde angeboten. Jeweils wöchentlich gab es darüber hinaus einen Mittagstisch und ein Frühstückscafé im BauHof. Außerdem begleitete der BauHof, der als Stadtteilzentrum zuständig für das Quartiersmanagement und zentrale Anlaufstelle für alle Quartiersbewohner ist, die Mieter beim Umzug in eine temporäre Ersatzwohnung, in ein Hotel oder eine Kurzzeitpflege sowie beim dauerhaften Umzug in eine andere Wohnung. Wiesbadens Sozialdezernent Christoph Manjura zeigte sich begeistert über die Zusammenarbeit. „Diese Quartiersentwicklung ist in zweifacher Hinsicht ein Musterbeispiel. Zum einen können sich die Mieterinnen und Mieter über ein modernes und zukunftsorientiertes Zuhause freuen. Zum anderen zeigt sie, wie durch das gemeinschaftliche Engagement aller Beteiligten der soziale Zusammenhalt nicht nur erhalten, sondern sogar gestärkt werden kann. Der BauHof Biebrich hat sich einmal mehr als idealer Partner für die NHW bei der sozialen Begleitung der Mieter erwiesen.“

Das für Oktober geplante Mieterfest musste coronabedingt verschoben werden. „Allerdings wollen wir dies im nächsten Frühling nachholen und uns in diesem Rahmen bei unseren Mieterinnen und Mietern für ihre Unterstützung und Geduld bedanken“, sagt Servicecenterleiter Michael Kauderer.

Über die Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit knapp 100 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 800 Mitarbeitende. Mit rund 59.000 Mietwohnungen in 120 Städten und Gemeinden in Hessen gehört sie zu den zehn führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Das Regionalcenter Wiesbaden bewirtschaftet rund 11.600 Wohnungen, darunter rund 5.800 Wohnungen direkt in Wiesbaden, und hat mit dem Servicecenter in Darmstadt eine Außenstelle. Unter der NHW-Marke ProjektStadt werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Die Unternehmensgruppe arbeitet daran, ihren Wohnungsbestand weiter zu erhöhen und bis 2050 klimaneutral zu entwickeln. Um dem Klimaschutz in der Wohnungswirtschaft mehr Schlagkraft zu verleihen, hat sie gemeinsam mit Partnern das Kommunikations- und Umsetzungsnetzwerk "Initiative Wohnen 2050" gegründet. Mit hubitation verfügt die Unternehmensgruppe zudem über ein Startup- und Ideennetzwerk rund um innovatives Wohnen. www.naheimst.de

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