Am 18. Januar 1871 wurde das Deutsche Kaiserreich gegründet. Zur Frage, in welcher Form die Bundesrepublik dieses Ereignis würdigen sollte, entwickelte sich in der Geschichtswissenschaft eine zum Teil heftige Debatte um die angemessene Deutung dieser Zeit. Welche Positionen es zur Stellung des Kaiserreichs in der deutschen Geschichte gibt, darüber spricht die Historikerin Birgit Aschmann auf Einladung der Gedenkstätte Ahlem am Mittwoch, 30. März 2022, 19 Uhr, im Haus der Region Hannover, Raum 173, Hildesheimer Straße 20, in Hannover. Die Vortragsveranstaltung ist hybrid geplant: Eine begrenzte Personenzahl kann unter 2G+ vor Ort teilnehmen, auf dem Youtube-Kanal der Gedenkstätte Ahlem wird der Vortrag als Live-Stream gezeigt: www.kurzelinks.de/ahlemYT

In der Auseinandersetzung mit dem deutschen Kaiserreich geht es um die Frage, ob schon damals die Weichen für eine Entwicklung gestellt wurden, die zum Nationalsozialismus und Holocaust führten, oder ob sich das Kaiserreich auf dem Weg einer Modernisierung befand, der sich kaum von den Wegen anderer europäischer Nationen unterschied. Der Vortrag gibt einen Überblick über diese Konfliktlinien und wirbt für ein komplexeres Bild vom Kaiserreich, das den Widersprüchen seiner Zeit gerecht wird.

Prof. Dr. Birgit Aschmann ist Inhaberin des Lehrstuhls für Europäische Geschichte des 19. Jahrhunderts an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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