Geht man mit dem Thema Nachhaltigkeit im Internet auf Bildersuche, besteht die Trefferliste vor allem aus kleinen grünen Pflänzchen, die mal ein großer Baum werden wollen. Dabei betrifft Nachhaltigkeit, also der schonende Umgang mit Ressourcen, längst nicht mehr nur materielle Ressourcen, wie etwa Rohstoffe, Energie, Böden oder Wasser. Auch der Umgang mit immateriellen Ressourcen, z. B. Arbeitskraft, Sicherheit oder Gesundheit, wird immer wichtiger. Die ARAG Experten haben einige Tipps, wie Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz bereits mit kleinen Schritten gelingen kann. Dazu können Arbeitgeber und Mitarbeiter gleichermaßen beitragen.

Tipps für Arbeitgeber
Bereits bei der Ausstattung der Arbeitsplätze können Arbeitgeber eine Menge in puncto Nachhaltigkeit unternehmen. Bei Büromöbeln aus Holz sollte man auf die Herkunft des Materials achten und könnte auf regionale Holzarten setzen. Um darüber hinaus Geld zu sparen, empfehlen die ARAG Experten, einen Blick auf recycelte oder gebrauchte Büromöbel zu werfen. Ob Möbel oder technische Geräte, wie etwa der Drucker: Bei Neuanschaffungen verraten Gütesiegel , ob das Produkt nachhaltig hergestellt wurde. Da Mitarbeiter zu der wohl wichtigsten Ressource eines jeden Unternehmens gehören, raten die ARAG Experten darüber hinaus zu ergonomischen Möbeln, die den Rücken schonen.

Zudem sollte bei allen elektrischen Geräten auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden. Zwar sind Kaffeemaschine, Kühlschrank, Drucker und Co. etwas teurer in der Anschaffung, wenn die Energieklasse hoch ist. Doch die Investition lohnt sich gerade in Zeiten immens steigender Energiekosten auf jeden Fall. Einem klassischen Kaffeevollautomaten sollte unbedingt der Vorzug vor einer Kapselmaschine gegeben werden: Die ist nicht nur für einen Müllberg von knapp 14.000 Tonnen Aluminium-, Plastik- und Papierabfälle verantwortlich, sondern der Kaffee ist unverhältnismäßig teuer. Eine weitere Überlegung der ARAG Experten: Statt an jedem Arbeitsplatz einen Drucker zur Verfügung zu stellen, ist es nachhaltiger, einen Netzwerkdrucker zu installieren, auf den alle Mitarbeiter zugreifen können.

Auch bei der Anschaffung von Büromaterialien gibt es viele Möglichkeiten, auf Nachhaltigkeit zu achten. Recycling-Papier, wiederbefüllbare Druckerpatronen, Nachfüllstifte – es gilt, Einwegprodukte zu vermeiden. Die ARAG Experten raten, bereits bei der Auswahl des Händlers auf nachhaltige Anbieter zu achten, die beispielsweise wenig Verpackungsmaterial einsetzen oder ein Mehrweg-Versandsystem anbieten, bei dem alle verbrauchten Produkte zurückgeschickt werden können. Die Händler führen die Rohstoffe wieder in den Produktkreislauf zurück oder verwenden Produkte erneut.

Wer als Arbeitgeber für die Putzmittel sorgt, die vom Reinigungspersonal eingesetzt werden, kann auch hier auf nachhaltige Mittel setzen und umweltfreundliche Produkte bereitstellen, die weitestgehend auf Chemikalien verzichten, kein Mikroplastik enthalten und vollkommen abbaubar sind. Für eine sachgemäße Entsorgung und Trennung von Müll ist es natürlich ratsam, entsprechende getrennte Abfallbehälter bereitzustellen.

Tipps für Mitarbeiter
Das papierlose Büro ist leider noch immer eine Wunschvorstellung, die viel zu selten erfüllt wird. Weltmeisterlich wird ausgedruckt, abgeheftet, aufbewahrt – und nach Jahren ungelesen entsorgt. So werden in Deutschland knapp sieben Millionen Tonnen so genanntes grafisches Papier, u. a. zum Drucken und Kopieren, verbraucht. Das macht einen täglichen Pro-Kopf-Verbrauch von rund 230 Gramm, was in etwa einem 200-seitigen Kurzroman entspricht. Um diese Papierflut zu minimieren, sollten nur die absolut nötigsten Dokumente doppelseitig – und da, wo möglich, mehrere Seiten pro Blatt – gedruckt und kopiert werden.

Das gleiche, was in puncto Stromsparen für zu Hause gilt, sollten Mitarbeiter auch am Arbeitsplatz beachten: Nach Feierabend sollten alle Geräte und die Raumbeleuchtung ausgeschaltet werden. Vergesslichen Mitarbeitern empfehlen die ARAG Experten Zeitschaltuhren, mit deren Hilfe Geräte automatisch abschalten. Und Elektrogeräte, die nicht in ständiger Benutzung sind, müssen nicht im Standby-Modus laufen. Auch bei der Raumtemperatur sollten Mitarbeiter daran denken, dass Stoßlüften – also das vollständige Öffnen der Fenster für einige Minuten – energiesparender ist, als dauergekippte Fenster. Manuell regulierbare Heizkörper sollten nach Feierabend ebenfalls heruntergeregelt werden.

Mitarbeiter, die sich Speisen und Getränke von zu Hause mit ins Büro bringen, könnten im Rahmen der Nachhaltigkeit auf Einwegverpackungen verzichten und stattdessen die gute alte Brotdose mitnehmen. Die gibt es auch aus Bio-Kunststoff oder Edelstahl. Wer sich seinen To-go-Lunch lieber aus dem Restaurant um die Ecke mitbringt, kann auch dort eigene Behältnisse befüllen lassen.

Nicht immer ist die Arbeit zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Dann können Fahrgemeinschaften sinnvoll sein. Dabei kann nicht nur Benzingeld gespart werden, sondern sie können das Gemeinschaftsgefühl unter Kollegen stärken. Denn Hand aufs Herz: Wo lässt sich der neueste Büroklatsch besser und sicherer besprechen, als bei einer gemeinsamen Autofahrt?

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