In seinem Vortrag „Parkinson Krankheit früh erkennen, verzögern, stoppen oder verhindern“ teilt Professor Oertel sein umfassendes Wissen und seine langjährigen Erfahrungen mit uns. Die Parkinson-Krankheit, eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, betrifft Millionen von Menschen weltweit. Trotz intensiver Forschung und Entwicklung in der Behandlung bleibt sie eine große Herausforderung für Patienten, Familien und das medizinische Fachpersonal.

Professor Oertel wird uns durch die neuesten Erkenntnisse führen, die nicht nur darauf abzielen, die Krankheit in ihren frühesten Stadien zu erkennen, sondern auch Strategien und Therapien vorstellen, mit denen ihr Fortschreiten verzögert oder sogar gestoppt werden kann. Darüber hinaus wird er präventive Maßnahmen diskutieren, die das Risiko, an Parkinson zu erkranken, verringern könnten.

Dieser Vortrag richtet sich an  alle, die sich für die Parkinson-Krankheit und ihre Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen interessieren. Bereiten Sie sich auf eine aufschlussreiche Sitzung vor, die Licht in die Dunkelheit dieser Krankheit bringt und Hoffnung auf neue Wege in ihrer Behandlung und Prävention bietet.

Über Parkinson Journal

Das Parkinson Journal, vor drei Jahren als Blog des selbst an Parkinson erkrankten Jürgen Zender ins Leben gerufen, ist mittlerweile eine einzigartige Sammlung von Informationen und Tools rund um das Thema Morbus Parkinson geworden. Seine zahlreichen Beiträge (Texte, Videos, Ratgeber, Verzeichnisse oder Podcasts ), geschrieben oder produziert von namhaften Autoren oder Betroffenen selbst, sind über die Jahre zum Wegbegleiter vieler Betroffener, Angehöriger und Ratsuchender geworden. Wenn der Trend so bleibt, wie er sich bereits heute abzeichnet, werden das Parkinson Journal in diesem Jahr erstmals über 200.000 Seitenaufrufe erleben und auf Instagram die 7.000 Follower Marke überschreiten.
Es wird geschätzt, dass in Deutschland etwa 10 % der Parkinson-Kranken in Selbsthilfegruppen organisiert sind oder zumindest gelegentlich deren Angebote nutzen.
Das sind 40.000 von 400.000 Erkrankten. Es ist eines unserer Ziele, diese Zahl dauerhaft und stetig zu erhöhen, denn der Austausch mit „Leidensgenossen“, das reichhaltige Informationsangebot, die neu entstehenden Freundschaften, Sportarten, die man plötzlich (wieder) für sich entdeckt, die selbstgewählte Isolation, die man verlässt … all das sind gute Gründe, sich einer der zahlreichen Selbsthilfegruppen anzuschließen. Neben Beiträgen aus und über die Szene hilft uns dabei maßgeblich unser Verzeichnis der Parkinson-Selbsthilfegruppen und der Parkinson-Event-Kalender.
Für alle anderen, die noch nicht bereit sind, sich zu öffnen, wollen wir weiterhin ein Fenster zur Parkinson-Welt sein, deren Bewohner sie ohne eigenes Zutun geworden sind, und sie mit Wertschätzung und mit Herz und Verstand informieren.
Das zweite Ziel, das uns sehr am Herzen liegt, ist das Bewusstsein für Bewegung als eine der wenigen erfolgversprechenden, nicht medikamentösen Therapien zu schärfen. Immer mehr Studien zeigen, dass Sportarten wie Tischtennis, Nordic Walking, selbst Boxen einen positiven Einfluß auf die Symptomatik und Progredienz der bisher unheilbaren Krankheit haben.

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