Regulatorischer Druck steigt – Screening-Lücken werden zum Risiko

Der Finanzsektor in Deutschland, Österreich und der Schweiz steht 2026 unter einem regulatorischen Druck, der in dieser Dichte historisch beispiellos ist. Mit der vollumfänglichen Anwendbarkeit des Digital Operational Resilience Act (DORA) seit Januar 2025, der fortlaufenden Umsetzung der MiFID II-Eignungsprüfungen, den FINMA-Rundschreiben zu operationellen Risiken und den verschärften Anforderungen aus § 25a KWG sowie BaFin MaRisk AT 9 entsteht ein Geflecht aus Sorgfaltspflichten, das ohne professionelle Hintergrundprüfung kaum noch beherrschbar ist.

Besonders kritisch: Mehr als 50 Prozent aller Datenschutzverletzungen werden laut Ponemon Institute auf Drittparteien mit privilegiertem Zugriff zurückgeführt. In einem Sektor, in dem ein einziger kompromittierter Mitarbeiter oder Dienstleister Schäden in zweistelliger Millionenhöhe verursachen kann, ist das systematische Screening von Personen und Lieferanten kein optionales Werkzeug mehr, sondern regulatorische Pflicht.

Validato Financial Sector: Screening, das den Finanzsektor versteht

Validato AG, mit Sitz in Zürich, hat mit dem Bereich „Validato Financial Sector“ eine konfigurierbare Screening-Plattform geschaffen, die genau die Anforderungen erfüllt, denen Compliance-Verantwortliche in Banken, Versicherungen, Vermögensverwaltungen und FinTechs heute gegenüberstehen. Die Plattform deckt Pre-Employment Screening, In-Employment Screening, Re-Screening sowie Third-Party- und Lieferanten-Screening innerhalb eines einheitlichen, modularen Systems ab.

Mit 18 konfigurierbaren Modulen – von Identitäts- und Sanktionslistenprüfungen über PEP-Screenings (Politically Exposed Persons), erweiterte Adverse Media Checks, Strafregister- und Insolvenzprüfungen bis hin zu Bildungs- und Berufsverifikationen – können Finanzinstitute die Tiefe der Prüfung exakt an Risikoklasse, Funktionsstufe und regulatorische Pflicht anpassen. Das Pay-per-Use-Modell verhindert Lizenzlasten für nicht genutzte Module.

DORA-konforme Drittparteien-Überwachung: vom Onboarding bis zur Auslagerung

DORA verlangt von Finanzunternehmen ein lückenloses Register aller IKT-Drittparteien-Vereinbarungen sowie eine fortlaufende Risikobeurteilung kritischer Dienstleister. Validato unterstützt diesen Prozess mit strukturierten Third-Party-Screening-Workflows, die Geschäftsregistereinträge, Sanktions- und Embargolisten, wirtschaftlich Berechtigte (UBO), Reputationsrisiken sowie ESG- und Cyber-Indikatoren für Lieferanten in einem einzigen Auftrag bündeln.

Re-Screenings in definierten Intervallen oder ereignisbasiert – etwa nach Vertragsverlängerungen, Eigentümerwechseln oder Sanktionslisten-Updates – stellen sicher, dass die regulatorisch geforderte „laufende Überwachung“ nicht nur dokumentiert, sondern tatsächlich gelebt wird.

„Im Finanzsektor entscheidet die Qualität der Hintergrundprüfung darüber, ob ein Institut seine Sorgfaltspflichten nachweisbar erfüllt – oder ob es bei der nächsten Prüfung durch FINMA, BaFin oder FMA ein Compliance-Problem hat. Validato wurde von Beginn an für genau diese Anforderungen gebaut: DACH-nativ, DSGVO-konform und vollständig auditierbar.“  — Reto Marti, COO und Co-Founder, Validato AG

Schweizer Datenschutz, EU-Konformität, DACH-native Architektur

Daten von Mitarbeitenden und Geschäftspartnern gehören zu den sensibelsten Informationen, die ein Finanzinstitut verarbeitet. Validato betreibt seine Plattform DSGVO- und nDSG-konform, mit Datenverarbeitung in der EU bzw. der Schweiz, dokumentiertem Auftragsverarbeitungsverhältnis und vollständiger Auditierbarkeit jeder Prüfschritte. Anforderungen aus OR Art. 328b (Schutz der Persönlichkeitsrechte am Arbeitsplatz) sind in den Screening-Workflows abgebildet, ebenso wie die rechtlichen Grundlagen für Pre-Employment Checks in Deutschland und Österreich.

Die DACH-native Architektur bedeutet: Validato kennt nicht nur die regulatorischen Frameworks, sondern auch die spezifischen Datenquellen – vom Schweizer Strafregisterauszug über das deutsche Führungszeugnis bis zur österreichischen Strafregisterbescheinigung – und integriert diese rechtssicher in die Prüfworkflows.

Schnelle Turnaround-Zeiten ohne Kompromisse bei der Tiefe

Compliance-Anforderungen kollidieren häufig mit operativen Realitäten: Eine offene Schlüsselposition kann nicht wochenlang unbesetzt bleiben, eine Vertragsverlängerung mit einem kritischen Cloud-Anbieter nicht beliebig hinausgezögert werden. Validato kombiniert daher automatisierte Standardprüfungen mit klar getakteten Eskalationspfaden für komplexere Module. Standardisierte Pre-Employment-Pakete sind in vielen Fällen innerhalb von 24 bis 72 Stunden abgeschlossen, tiefere Due-Diligence-Prüfungen folgen klar definierten Service-Level-Vereinbarungen.

Was Validato Financial Sector konkret abdeckt

  • Pre-Employment Screening für Bewerber in Schlüsselfunktionen, inkl. PEP- und Sanktionslisten-Check, Strafregisterauszug, Insolvenzprüfung sowie Verifikation von Ausbildung und beruflicher Laufbahn.
  • In-Employment Screening und periodisches Re-Screening für Mitarbeitende mit privilegiertem Zugriff auf Kundendaten, Handelssysteme oder regulierte Tätigkeiten.
  • Third-Party- und Lieferanten-Screening im Sinne der DORA-Anforderungen an IKT-Drittparteien sowie der Sorgfaltspflichten aus dem deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG).
  • Due-Diligence-Module für M&A-Transaktionen, Joint Ventures und strategische Partnerschaften, einschließlich UBO-Recherchen und erweiterter Reputationsanalysen.
  • Vollständige Audit-Trails und revisionssichere Dokumentation für interne Revision, externe Wirtschaftsprüfer und Aufsichtsbehörden.

Der nächste Schritt für Compliance-Verantwortliche

Finanzinstitute, die ihre Screening-Prozesse jetzt auf eine modulare, DACH-native Plattform umstellen, schaffen sich einen doppelten Vorteil: Sie reduzieren operationelle Risiken und Drittparteien-Risiken messbar – und sind gleichzeitig vorbereitet auf weitere regulatorische Verschärfungen, die in den nächsten 12 bis 24 Monaten erwartet werden, von BSI C5:2026 über die EU-AI-Act-Operationalisierung bis hin zu möglichen FINMA-Konkretisierungen im Bereich operationelle Resilienz.

Detaillierte Informationen zu den modularen Screening-Lösungen für den Finanzsektor sind verfügbar unter: validato.com/de-de/validato-financial-sector

Über die Validato AG

Validato ist ein führender Anbieter für digitale Background Checks und Human Risk Management mit Sitz in Zürich. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.

Validato ist speziell auf die Anforderungen im DACH-Raum ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.

Mehr unter: www.validato.com

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