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  • VdK: Reformpläne sind de facto Rentenkürzung
  • Bentele: „Starker Sozialstaat statt Wahlkampf-Getöse!“

Der VdK kritisiert die Rentenpläne der CDU scharf. Gestern von der Union veröffentlichte Reformpläne sehen vor, das einheitliche Renteneintrittsalter abzuschaffen. Stattdessen soll das Rentenalter automatisch an die steigende Lebenserwartung angepasst werden. Außerdem soll ein Kapitalfonds in der gesetzlichen Rente aufgebaut werden.

VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt dazu:

„Die Abschaffung des einheitlichen Rentenalters ist de facto für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nichts anderes als eine Rentenkürzung. Wer hart in der Altenpflege arbeitet, braucht keine stärkeren Anreize für längeres Arbeiten. Das ist zynisch. Bereits heute schaffen es viele Menschen nicht, bis 67 im Beruf zu bleiben, weil sie sich vorher kaputt gearbeitet haben. Unter dem Deckmantel der ‚Flexibilisierung‘ führen die Pläne der CDU dazu, dass die Leute mit noch höheren Abzügen in Rente gehen. Schon jetzt rutschen viele in die Altersarmut, weil die Rente nicht zum Leben reicht.“

Auch der Idee, die gesetzliche Rentenversicherung langfristig in ein Mischsystem aus Umlage und Kapitalanlage umzubauen, erteilt der VdK eine Absage.

Verena Bentele: „Gerade in der Corona-Krise zeigt sich einmal mehr, dass sich das Umlagesystem bewährt hat – ganz im Gegensatz zu kapitalgedeckten Formen der Alterssicherung wie die Riester-Rente. Es ist schlicht unbegreiflich, wie die Politik in einer solchen Situation den Ausbau der kapitalgedeckten Altersvorsorge fordern kann. Wir brauchen jetzt einen starken Sozialstaat und kein Wahlkampf-Getöse!“

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