Die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände in Niedersachsen begrüßt die Ausweitung der Tests in der Coronakrise auf die Kindertagesstätten. Gleichzeitig zeigen sich die Kommunen enttäuscht über die finanziellen Rahmenbedingungen durch das Land.

„Die Kitas sind wichtiger Indikator für die Weiterverbreitung des Virus. Weil der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann muss gerade dort konsequent getestet werden. Das Land Niedersachsen bleibt mit der 50 Prozent Kostenbeteiligung bei der finanziellen Unterstützung der Kommunen aber deutlich hinter den anderen Bundesländern zurück. Das ist nicht akzeptabel“, kritisierte der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages, Dr. Hubert Meyer.

Die Kommunen bedauern auch die abrupte Umstellung auf Selbsttests. „Viele Städte und Gemeinden haben sich auf die seit Wochen praktizierte und vor Ort bewährte Vorgehensweise eingestellt, die auch andere Tests bis zu einem Höchstwert von 37,50 Euro zulässt. Es ist enttäuschend, dass offenbar auf Druck des Finanzministeriums die Übergangsphase auf die billigen Selbsttests nach nur wenigen Tagen heute ausläuft“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetags, Dr. Jan Arning.

„Das stellt die Kita-Träger und die Kommunen vor erhebliche Probleme, die Selbsttests in kurzer Zeit in hinreichender Anzahl zu beschaffen. Wir wünschen uns darüber hinaus konkrete Aussagen von der Landesregierung, wie es mit den Testungen die Kinder selbst weitergeht, die anders als z. B. Kinder in den Grundschulen bisher nicht von der Testpflicht umfasst sind,“ ergänzte der der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Marco Trips.

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