Der jüngste Monitoringbericht des Max Rubner-Instituts zur Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten zeigt, dass nicht nur die Unternehmen der beteiligten Wirtschaftsverbände intensiv daran arbeiten, die Prozess- und Zielvereinbarungen zur Reduktion von Zucker und Salz umzusetzen, sondern zusätzlich auch Hersteller anderer Lebensmittelkategorien ihre Produkte stetig entsprechend der sich ständig ändernden Wünsche der Verbraucherinnen und Verbraucher optimieren. Dies beinhaltet auch die Weiterentwicklung der Rezepturen auf freiwilliger Basis, einschließlich der Fortentwicklung der Produktzusammensetzung hinsichtlich des Salz-, Fett-, Zucker- oder Energiegehalts, wo dies sinnvoll und technologisch möglich ist.

Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelverbands Deutschland, kommentiert: "Die Reduktions- und Innovationsstrategie ist eine gemeinsame Initiative von Wirtschaft und Politik und zeigt, wie konstruktiv und erfolgreich ein Dialog auf Augenhöhe sein kann. Wir haben diese Vereinbarungen auf den Weg gebracht, weil wir der festen Überzeugung sind, dass wir Teil der Lösung sind und gemeinsam mit allen Akteuren des Runden Tisches Mitverantwortung übernehmen müssen. Die Gesundheitsvorsorge der Menschen zu stärken ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir als Wirtschaft reden nicht nur und stellen Forderungen auf wie manch andere am Runden Tisch, sondern wir handeln. Hersteller und Betriebe unterschiedlicher Bereiche der Wertschöpfungskette haben bereits beachtliche Erfolge bei der Optimierung des Zucker-, Fett- oder Salzgehalts ihrer Produkte im Rahmen der technologischen Möglichkeiten erzielt. Aber es gibt eben auch Grenzen des Machbaren. Die Reduktionsstrategie darf nicht die Lebensmittelsicherheit aushebeln. Die Salzreduktion bei Fleisch hat beispielsweise direkten Einfluss auf die Haltbarkeit und Sicherheit des Produkts und damit auf die Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher."

Minhoff betont weiterhin, wie wichtig und richtig es sei, auf freiwillige Maßnahmen zu setzen, um Innovationspotenziale voll auszuschöpfen. Denn regulatorische Maßnahmen begünstigen ein Umfeld, dass für Innovationen nicht förderlich sei: "Entscheidend ist, die Verbraucherinnen und Verbraucher bei allen Schritten mitzunehmen, damit am Ende Qualität, Sicherheit und Geschmack des Lebensmittels in gewohnter und gewünschter Weise erhalten bleiben. Denn letztendlich entscheiden diejenigen, die sie kaufen, welche Produkte am Markt Bestand haben. Deshalb ist es wichtig, dass eben nicht alles staatlich reglementiert ist und es die Freiheit gibt, nach den eigenen unternehmens- und produktbedingten Fähigkeiten und Geschwindigkeiten zu arbeiten, um ein vielfältiges Angebot zu erhalten und die unterschiedlichen Wünsche der Konsumentinnen und Konsumenten bedienen zu können."

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