Statt Wirtschaftswende droht Strukturbruch: Zeit zu Handeln

Die Zehnmonatsbilanz der baden-württembergischen Textilindustrie fällt herausfordernd aus: neben einem Umsatzrückgang von 3,6 % im Vergleich zum Vorjahresniveau, verzeichnet die Branche gleichzeitig einen Verlust an Beschäftigten um 6,8 %. Die Branche bleibt unter Druck – aus Perspektive des Wirtschafts- und Mehr

Übergangslösung für asiatische Billigimporte: Abschreckung sieht anders aus

Die EU-Finanzminister haben sich heute darauf verständigt, dass ab 1. Juli 2026 eine Abgabe von drei Euro für Pakete in die EU bis zur 150 Euro Zollfreigrenze anfallen. Dieser Entscheidung war ein Entschluss im November voran-gegangen, die Zollfreigrenze für EU-Importe Mehr

Rentenpaket mit Realitätsverlust: Südwesttextil fordert mehr als leere Reformversprechen

Der Bundestag hat am Freitag dem Rentenpaket zugestimmt. Es schreibt das Rentenniveau von 48 Prozent bis 2031 fest und weitet die sogenannte Mütterrente aus. Gleichzeitig kündigt Friedrich Merz die Einrichtung einer Rentenkommission und eine umfassende Reform im Jahr 2026 an. Mehr

Entwaldungsverordnung: verschieben, vereinfachen und endlich praxiskonform überarbeiten

Das EU-Parlament hat einer Verschiebung der Entwaldungsverordnung zugestimmt – ebenso wie Vereinfachungen, die insbesondere im Bereich der Sorgfaltspflichten Entlastungen für kleine und nachgelagerte Akteure beinhalten. Als mittelbar betroffene Branche begrüßt die baden-württembergische Textil- und Bekleidungsindustrie diesen Schritt, kritisiert aber den Mehr

Wegfall der Zollfreigrenze wichtige Entscheidung, aber nur mit Konsequenzen wirkungsvoll

Südwesttextil begrüßt den Entschluss der EU-Finanzminister, die Zollfreigrenze für EU-Importe abzuschaffen und bereits im nächsten Jahr eine Übergangslösung zu implementieren. Ein Vorgehen gegen die EU-Standards unterlaufende Importe braucht aber weitere Maßnahmen. Der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband Südwesttextil bewertet die Entscheidung über Mehr

Entgelttransparenz: Kommissionsempfehlungen müssen als Handlungsauftrag verstanden werden

Der Bericht der Kommission „Bürokratiearme Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie“ teilt wichtige Forderungen von Südwesttextil, muss aber in verbindliche Handlungsanleitungen überführt werden.   Südwesttextil spricht sich für eine substanzielle Nachbesserung bei der Umsetzung der europäischen Entgelttransparenzrichtlinie aus. In einem im September veröffentlichten Mehr

Umsetzung der EmpCo-Richtlinie: mehr Zeit und Rechtssicherheit notwendig

Die europäische Empowering Consumers-Richtlinie soll mit einer Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb umgesetzt werden. Nach der ersten Lesung im Bundestag am 17. Oktober 2025 findet heute die Anhörung im federführenden Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz statt. Veränderung Zeitschiene Mehr

Billigimporte unterlaufen Standards – Südwesttextil fordert politische Konsequenz

Während Bundeskanzler Friedrich Merz nach dem Stahlgipfel einen wirksamen Außenhandelsschutz und eine Stärkung der deutschen und europäischen Märkte forderte, prüft die französische Regierung in einer Aktion beispiellosen Umfangs Pakete des asiatischen Onlinehändlers Shein. Als Verband der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie Mehr

Digitale Personalakte: Südwesttextil fordert Erweiterung der Textformmöglichkeit

Bei Befristungen, auflösenden Bedingungen, nachvertraglichen Wettbewerbsverboten sowie Praktikantenverträgen stehen Schriftformerfordernisse der vollständigen Digi-talisierung von Personalakten nach wie vor im Wege. Südwesttextil fordert deswegen eine konsequente Entbürokratisierung. Mit dem am 30.10.2024 in Kraft getretenen Bürokratieentlastungsgesetz IV sind über 70 Gesetze geändert Mehr

PFAS-Regulierung: Südwesttextil fordert Differenzierung zwischen technischen Textilien und Konsumgütern

In sicherheitsrelevanten und technischen Textilanwendungen – etwa bei Schutzkleidung für Polizei, Feuerwehr oder Medizin – sind PFAS bislang technologisch unverzichtbar. Südwesttextil fordert daher Ausnahmeregelungen für kritische Anwendungen sowie angemessene Übergangsfristen, um die Entwicklung und Umsetzung sicherer Alternativen zu ermöglichen. Die Mehr